Berichte 2010/2011

31. März 2011: Matchbericht NMS Cobra Selection vs. HSG St. Gallen 11:11

 

Letztes Eis für die Cobras (-verstärkt)


Beim letzten Saisonmatch mit dem genesenen Mäge im Tor und der Cobra mit dem Filmapparat hinter dem Tor übernahmen wir die Aufgabe des Sparring-Partners für das Hockey-Team der HSG St. Gallen. Mit Säm, Tobi und Andreas spielen gleich drei NMS Cobras in diesem Hochschulteam, welches sich auf die CH-Meisterschaften vorbereitete.

Sofort entwickelte sich ein temporeiches Spiel und das junge HSG-Team setzte uns mächtig unter Druck. Sie nutzten das offene Eis im Slot für viele Abschlüsse auf unser Tor und profitierten von vielen überhasteten Cobra-Aktionen. Das für uns ungewohnte Körperspiel hatte im ersten Drittel Spuren hinterlassen. Mit einem 4:1 Rückstand ging es in die erste Drittels-Pause, in welcher umgehend Korrekturmöglichkeiten besprochen wurden.

So gelang es dann die neutrale Zone durch viel Laufarbeit zu schliessen und mit den eroberten Pucks Gegenstösse auszulösen. 6:2 gewannen wir das 2. Drittel!

In dieser Spielphase verletzte sich leider Tobi und die CH-Meisterschaften endeten für ihn im Spital Burgdorf, wo er an der Unterlippe genäht werden musste. Er konnte am folgenden Tag aber immerhin schon mit der HSG nach Grindelwald mitreisen.

Die letzten 20 Minuten starteten wir in Unterzahl und die HSG schaffte den 8:7 Anschlusstreffer. Die damit ausgelöste Druckphase überstanden wir nicht nur schadlos sondern nutzen drei saubere Breaks (Alex’s Spezialität in den letzten Partien) zur 11:7 Führung nach 51 Minuten. Angeführt von Säm zeigte die HSG anschliessend Charakter und nutzte die wiedergefundenen Freiräume zu zwei schönen Treffern. Nach zwei speziellen Situationen vor unserem Tor stand das Endresultat von 11:11 fest und wir hatten unsere Aufgabe der optimalen Vorbereitung des HSG Teams erfolgreich abgeschlossen. 

 

#7

18. März 2011: Matchbericht Swisscom Ice Tigers vs. NMS Cobras 6:10

 

Für einmal eine Cobra

 

Meine Klassenkameraden und ich (Schüler an der NMS, 18 Jahre alt) sprangen im Sportunterricht über die Trampoline und Schwedenkästen. Da rief mich mein Sportlehrer und CEO des Cobra-Teams, Herr Bigler, zur Seite und erklärt mir, dass er für kommenden Freitag leider keinen Goalie zur Verfügung habe. Freudig nahm ich sein Angebot an.


Am Spieltag begrüssten mich alle sehr kameradschaftlich in der Garderobe.
Schon ging es auch los in der grossen PostfinanceArena . Auch ohne 17000 Fans im Rücken starteten die Cobras wie die Feuerwehr. Das Spiel fand fast ausschliesslich vor dem gegnerischen Tor statt und zur Pause führten wir mit (“nur“) 4 Toren Vorsprung.                                                                                                              

Nach der Pause konnten die Ice Tigers mehrmals alleine auf mich zufahren und den einen oder anderen Treffer erzielen.
Das kurze Aufbäumen des Gegners nütze nichts und das Cobra-Team konnte einen weiteren Sieg landen. Ich wurde in der Garderobe sogar von mehreren Spielern gelobt, was mich natürlich sehr freute.

An dieser Stelle auch von meiner Seite ein grossses Lob an die Cobras für das tolle Spiel, ihr seid eine tolle Mannschaft! Ich war stolz für einmal das rote Trikot mit der Cobra tragen zu dürfen.

Fast hätte ich es noch vergessen, das Endresultat lautete 10:6!

Merci viu mau und wittr so!!

Lukas H.

13. März 2011: Matchbericht NMS Cobras vs. EHC Holziken 8:4

 

Viele Strafen und viele Tore

Zum offiziellen Saisonabschluss traten wir in der neuen Eishalle in Burgdorf gegen den EHC Holziken an. Die beiden Torhüter hatten dieses “Prestigeduell“ abgemacht, beide trainieren seit 2 Jahren zusammen in der PGS Kloten und jeweils 2-3x im Sommer in Stuttgart in der PGA.

 

DAS DUELL DER GIGANTEN
DAS DUELL DER GIGANTEN

Die Cobra forderte von seinem Team 100% Einsatz und sofort versuchten alle die Anweisung von unserem Trainer Markus (#68) mit möglichst viel Tempo zu spielen umzusetzen.

Paul Laciga durfte nach über 1-jähriger verletzungsbedingter Pause sein Comeback gleich mit dem allerersten Tor des Spiels feiern.

Einige Cobras verwechselten aber Einsatz mit Übereifer und wurden dann halt überdurchschschnittlich oft mit 2 Minuten-Strafen beruhigt.

Einen wichtigen Shorthander in einer der beiden “3 gegen 5 Situationen“ erzielte Alex (#67). Nachdem der Gegner im letzten Drittel bis auf 7:4 herangekommen war, beruhigte sich dank Lars (#17) das Geschehen mit dem letzten Tor des Spiels.

 

Dann staunten die zufriedenen Cobras in der Garderobe aber nicht schlecht, als der CEO (#7) einen Beamer aufstellte.

Mit Fotos vom Trainingscamp Interlaken begann er seinen Saisonrückblick, mit dem Ausblick auf den diesjährigen Sommer-Event am Murtensee im August schloss er den Ausblick ab.

Aber da zückte Mathias (#7) noch einen Schlussknaller aus dem Ärmel:

Der ehemalige SCB-Spieler Tinu Rauch richtete eine unglaubliche, persönliche Videobotschaft an die Cobra, nachzuschauen hier:

 

http://www.cobrahockey.ch/multimedia/videos/

 

Tinu Rauch wird sogar nächste Saison etwa 2 Partien mit den Cobras mitspielen!


Bei der anschliessenden Spaghettata (zusammen mit dem Gegner!) wurde als „player of the year“ dieses Jahr Walter „Blitz“ Seiler (#9) beschenkt.

Das neue Cobrahemd mit Logo auf Brust und dem Schriftzug auf dem Kragen wird sicher am 19. August von allen Cobras gern getragen.

 

#11 (ausgezeichnet als “best player“ in diesem Spiel)

27. Februar 2011: Matchbericht NMS Cobras vs. HC Styner&Bienz 9:1

 

Nach dem deutlichen 6:1 Sieg im November 2010 steht die zweite Partie der Saison gegen den HC Styner & Bienz an. Bereits nach den ersten Shifts ist klar, dass alles andere als ein weiterer Cobra-Sieg eine Überraschung darstellen würde. Die Umsetzung dieses angestrebten Sieges harzt zu Beginn der Partie allerdings, obschon der grösste Teil des Spiels im Drittel des Gegners statt findet. Unsere erstmalige Führung egalisieren die “Styner-Bienzer“ nach einem lehrbuchmässig vorgetragenen, durchaus sehenswerten Konter. Auf unsere drückende Überlegenheit hat dieser Gegentreffen jedoch keinen Einfluss. So gelingt es uns noch vor der ersten Pause das Score auf 2:1 zu stellen.

 

Der nächste Spielabschnitt – dasselbe Bild! Wir bestimmen das Spielgeschehen fast nach Belieben. Die wenigen Schüsse, welche trotzdem in Richtung unseres Gehäuses fliegen, sind eine sichere Beute für Cobra. Bemerkenswert, dass sich unser absolut unterbeschäftigter Schlussmann in der bitterkalten Eishalle nicht den Erfrierungstod geholt hat. Die Anwesenheit seiner geliebten “Cobrita“ (wie er seine Gattin der Mannschaft nach dem Spiel vorstellte) muss ihn ohne Zweifel warm gehalten haben!

 

Bereits beim Spielstand von 4:1 hat der HC Styner & Bienz offensichtlich genug. Unbestätigten Gerüchten zufolge versuchte sich unser Gegner zu diesem Zeitpunkt mit einem geschickt eingefädelten Evakuierungsalarm („Bitte verlassen Sie sofort das Gebäude…“) der drohenden Niederlage zu entziehen. Nach kurzer allgemeiner Verunsicherung kann das Spiel aber fortgesetzt werden.

 

9:1 und es sind noch einige Minuten zu spielen. Das Spiel kennt nur noch eine Richtung. Nicht nur die nicht namentlich erwähnt werden wollende #18 hat das Stängeli mehrmals auf der Stockschaufel. Der gegnerische Torhüter, welcher entgegen der aufgrund des Resultates nahe liegenden Vermutung absolut solid spielt, macht unserem unermüdlichen Anrennen ein ums andere Mal ein Ende. Das prestigeträchtige 10. Tor will aber leider nicht fallen. Die wohlverdiente Stange Bier nach dem Spiel lassen wir uns trotzdem nicht nehmen!!!

 

#18

 

Localnet-Arena Burgdorf – 6 Zuschauer (Saisonrekord) – Schiedsrichter: Baggenstos Flavio

14. Februar 2011: Matchbericht Swiss Olympic Flames vs. NMS Cobras 5:6

 

Was wurde im Vorfeld des Spiels gegen die Swiss Olympic Flames nicht alles spekuliert. Googelt man nach “Swiss Olympic“ und „Eishockey“, findet man nur ein Eishockeyteam mit Mitgliedern wie Gerber, Bezina, Seger, Streit, Weber, Ambühl, Rütheman, Plüss oder Déruns. Auf was haben wir uns da bloss eingelassen?

 

Beim Einlaufen stellten wir dann erleichtert fest, dass es doch noch ein 2. Eishockeyteam mit dem Namen "Swiss Olympic" geben muss.

Das Spiel startete von beiden Seiten her sehr diszipliniert und abgeklärt. Schnelle Linienwechsel, ein gutes Passspiel und einige schnelle Solovorstösse führten dann zum 1:0 für die Cobras. Der Vorsprung hielt bis kurz vor der 1. Pause, als die Flames durch einen präzisen Schuss den Ausgleich erzielen konnten.

 

Nach dem Unterbruch kamen wir unkonzentriert und verwirrt aus der Kabine. Die Folge davon waren zwei weitere Tore unseres Gegners. Kurz darauf schoss unsere, mit einer neuen Wunderwaffe ausgerüstete, Nr. 86 zwei Tore im selben Einsatz (Easton S19 sei Dank)!

 

Das Spiel wurde je länger je umkämpfter. Auf beiden Seiten folgten in dieser Phase des Spiels noch zwei Tore - bis wir 3, 2, 1, dank unserer Neuverpflichtung, Simon Holdener, das Siegestor in der letzten Sekunde des Spiels schiessen konnten.

 

Ein grosses Dankeschön gilt unseren Spielern, die sich bereit erklärt hatten an dieser kurzfristig angesetzten Partie mitzumachen!

 

# 14

12. Februar 2011: Matchbericht SRG vs. NMS Cobras 4:6

 

SRG in Zuchwil. Letztes Jahr ein Tiefschlag. (Nicht einmal 2 Blöcke, nach Halbzeit ausgekotzt, kraftlos für nötige Aufholjagd, verloren). Dieses Jahr, neue Welt, yes we can!

In 2 Garderoben nuscheln viele Cobras an den Ausrüstungen und wir trauen unseren Augen kaum: da flitzt ein Materialwart mit Cobra-Logo zwischen den Garderoben hin und her! Remo, herzliches Willkommen und tausend Dank. Ausgerichtete Bidons auf der Spielerbank. Wir fühlen uns königlich. Noch.

 

Weil unser McBigler in der Sportwoche ist, ringen nach dem ersten Drittel andere nach Worten. Ergebnis der "Analyse erstes Drittel": Wir lassen uns einlullen, wir haben keinen Biss, wir sind zahnlose Blindschleichen. Für solche Leistungen wird der Staff nie und nimmer mit einer Masseurin erweitert! Spielstand: 1:1.

 

Das wollen wir nicht auf uns sitzen lassen. Aber es kommt noch schlimmer! Munteres Angreifen der Schlangen, gefährliche Konter der Weissen. Doppelschlag innert wenigen Sekunden kurz vor der 2. Pause. Unruhe auf der Bank. Time-out? Aber wer putzt uns die Kappen? Dann halt ohne.

 

Nur kurze Drittels-Pause auf der Bank, Einzelgespräche, zurück aufs Eis und dann die Zeichen der Leader: #9 ackert erfolgreich hinter dem gegnerischen Tor, gewinnt wichtige Bullies. #87 trägt Scheiben ins gegnerische Drittel, drückt gekonnt von der Blauen ab, Neuling #5 zeigt Torinstinkt. #17 trifft aus unglaublichem Winkel. #10 frisst alle Konter. Alle # kommen in Schwung.  #29 hatte zu wenig Zucker im Hirni, um alles genau zu erfassen (hat seine "Bärentatzen" als "Zmorge" dem späteren Topskorer gestiftet). Vom 1:3 zum 5:3! Und #5 gibt noch ein 6. drauf. Trotz Intensivität und zunehmenden Nettigkeiten gibt es im ganzen Match keine Strafe. Jetzt macht's Spass.

 

Als die Sirene geht, soll das Spiel trotzdem noch weiterlaufen - "Konfusion!": SRG hat noch "Illusion", 2 Cobra-Backs "Vision": In den zusätzlichen Minuten wähnen sie sich schon auf der Massage-Liege. Lassen einen Weissen noch zwischendurch schlüpfen. Ein unnötiges 4. Tor schmerzt noch mal.

 

Fazit: SRG nun auch ein erstes Mal besiegt, Schwäche, Moral und Pression gezeigt, Aufwärtstrend hält ungebrochen an!

 

#29

29. Januar 2011: Matchbericht Cobras vs. Indians Wichtrach 14:3 (6:0/5:2/3:1)

 

Der Playoff Fahrplan stimmt


Ideale Hockeyverhältnisse und 12 motivierte Cobras für die Saisonpremiere auf der KA WE DE. Was fehlte, waren die Indians, welche das Einlaufen auf dem Weyermannshaus durchführen wollten.  Mit zwanzig Minuten Verspätung konnte der Match aber angepfiffen werden.

 

Das von Kusi durchgeführte Aufwärmen mit verschiedenen Angriffsauslösungen zeigte Wirkung.  Die läuferische Überlegenheit konnte mit einem schnellen Passspiel kombiniert werden und führte rasch zu einer komfortablen 6:0 Führung. Päulu, der kurz vor dem Comeback steht, war mit dem Tempo-Hockey des ersten Drittels zufrieden. 

 

Die Frage des Cobra-Shutouts war mit dem ersten Angriff im zweiten Drittel geklärt. Zwei Indians im Alleingang waren einer zuviel. Damit blieb nur noch die Frage, wer spendiert die Kiste-Bier für den zehnten Treffer. Merci Lars, er bereitete den uneigennützigen Querpässen und plötzlichen Fehlschüssen ein Ende. 

 

Mit einem Fondue wurde der zweite Teil des Abends gestartet und die Playoff-Reise nach Berlin zu Ändu war ein wichtiges Thema.

 

# 7

16. Januar 2011: Pluspunkt Trophy 2. Runde

 

Matchbericht Finalspiel Cobras vs. SC Bärner Bär 4:5

 

Während sich die Cobras langsam in der Eishalle Burgdorf einfanden, spielten die Neuzugüger, die Oberbalm Ice-Hornets (Ersatz für HT Längenberg) ihr erstes Spiel. Da die Bärner Bären im 1. Drittel ohne Torhüter antraten, ging das Spiel klar zu Gunsten der Hornets aus.

Auch ihr zweites Spiel gegen den HC Styner & Bienz vermochten die Hornets klar für sich zu entscheiden. Damit beendeten sie das Turnier auf dem 3. Platz.

Voller Begeisterung und Siegeswillen bereiteten wir uns auf das Finale gegen die Bärner Bären vor. Ein klar organisiertes Einlaufen und strikte taktische Vorgaben begleiteten uns zum Anpfiff.

Es begann ein schnelles, intensives, aber ausgeglichenes Spiel. Keine der beiden Mannschaften vermochte sich spielerisch, noch resultatmässig abzusetzen.

Dank einer starken Leistung unseres Torhüters, Cobra, gelang ihrer Parade-Linie, die uns immer wieder überlief, trotzdem kein Vorteil! Und auch wir konnten uns leider durch Unvermögen und Glücklosigkeit vor ihrem Tor nicht wie erhofft durchsetzen.

 

Im letzten Drittel gingen wir endlich 3:4 in Führung und verwalteten den Vorsprung lange Zeit mehr oder weniger souverän. Dank einer 2-Minuten-Strafe (ca. 5 Minuten vor Schluss) schafften die Bären aber trotzdem noch den Ausgleich und sie trafen schliesslich in der letzten Spielminute sogar noch glücklich zum 5:4.

Unsere taktischen Umstellungen führten in den letzten Sekunden dann zwar noch zu ganz heissen Szenen vor dem gegnerischen Tor aber leider gelang uns der Ausgleich nicht mehr.

So ging der Final vom 1. Cobra-Turnier leider verloren.

 

Wir gratulieren dem SC Bärner Bär herzlich zum Gewinn der 1. Pluspunkt Trophy!

Schlussrangliste:

 

1.    SC Bärner Bär

2.    Cobras

3.    Ice-Hornets Oberbalm / HT Längenberg

4.    HC Styner & Bienz

 

# 13

02. Januar 2011: Matchbericht Ice Hornets vs. Cobras 4:4 (1:2/0:0/3:2)

 

Innerhalb von nur wenigen Tagen, gelang es Mathias, zwei Blöcke und einen Torhüter für diesen kurzfristig angekündigten Match zu motivieren.

Der Gegner konnte dagegen aus dem Vollen schöpfen – hatte man doch ursprünglich für ein Spiel des Chessi Cups geplant. Jedenfalls liefen sich auf der Gegenseite drei komplette Blöcke und zwei Torhüter warm...

 

Als höchstes Spielziel verlangte der Coach von uns eine verbesserte defensive Disziplin. Ein Vorhaben, welches uns auch rund zwei Drittel lang sehr gut gelang.

 

Das Spiel verlief sehr ausgeglichen. Kämpferische Elemente prägten den ganzen Match – die spielerische Linie fehlte uns leider, und den Hornissen zum Glück auch...

Mit zunehmender Spieldauer versuchten es deshalb unsere Gegner mit einer ruppigeren Gangart. Wir wollten natürlich dagegen halten und kassierten dabei leider zahlreiche Strafen. Diese Unterzahlsituationen waren zwar eine ausgezeichnete Gelegenheit, unsere unerschöpflichen Energiereserven doch noch ein wenig auf die Probe zu stellen – andererseits verspielten wir so einen durchaus möglichen Sieg.

 

#17

19. Dezember 2010: Matchbericht EHC Kapo Bern vs. Cobras

 

Trotz einem deutlichen Chancenplus haben wir gegen die Kapo Bern 5:8 verloren

 

Pünklich um 10:30 haben wir uns alle in der Garderobe in der Seelandhalle Lyss besammelt um uns optimal auf das letzte Spiel in diesem Jahr vorzubereiten. Da Mathias aus Verletzungsgründen leider kurzfristig absagen musste, wurde das Überbringen der Aufstellung an Lars und der Taktik an Guido delegiert.


Unsere Taktik war jedoch bereits überholt, bevor das Spiel überhaupt begonnen hatte, da der vermeintlich stärkste Spieler der Kapo, Alex Schütz ebenfalls verletzungsbedingt absagen musste und nur aus Zuschauer in der Halle war. Dadurch liessen wir uns jedoch nicht aus der Ruhe bringen und konnten rasch auf 3:0 vorlegen. Wir hatten zudem etliche Grosschancen, die alle vom herrvorragend regierenden Torhüter der Kapo vereitelt wurden. In dieser Phase hatten die Cobras das Spiel im Griff und der Gegner kam kaum zu einer Chance. Es hätte gut und gerne auch 5:0 oder sogar 6:0 stehen können. Praktisch aus dem Nichts konnte das gegnerische Team aber dann noch vor der Pause auf 3:2 verkürzen!

 

Nach der Pause zogen wir unsere schwächste Phase ein. Wir hatten zwar weiterhin unsere Chancen, die allesamt vom gegnerischen Torhüter zu Nichte gemacht wurden. Dazu kamen Unkonzentriertheiten in der Defensive, die vom nun clever agierenden Gegner ausgenutzt wurden. Plötzlich stand die Partie 3:5! Wir konnten uns in dieser Phase einige Male auch bei Cobra bedanken, dass das Ergebnis nicht noch schlechter aussah!


 

Durch einige Umstellungen in der Aufstellung gelang es uns aber, das Spiel und den Gegner wieder in den Griff zu bekommen, das Bild glich sich der ersten Hälfte, mit vielen Chancen auf unserer Seite und einem weiterhin gut aufspielenden gegnerischen Goalie. Wir konnten zwar noch 2 Treffer erzielen, unter anderem auch das schönste des gesamten Spiels mit einem doppelten Doppelpass von Lars und Michael, kamen jedoch nie mehr als ein Tor an den Gegner heran. Nachdem die Kapo kurz vor Schluss das 5:6 erziehlen konnte, haben wir versucht mit der Herausnahme von Cobra und einem sechsten Feldspieler das Spiel noch zu wenden und wenigstens ein Untentschieden zu erreichen. Dieses Risiko hat sich aber leider nicht ausbezahlt und die Kapo konnte das 5:7 ins leer Tor erziehlen. Das 5:8 mit einem schönen Hocheckschuss des Gegners war der Abschluss eines für uns unglücklich verlaufenen Spiels.

 

Trotzdem war es ein schönes und vorallem sehr faires Spiel und damit ein würdiger Abschluss dieses Jahres! Einen riesen Dank dafür gebührt natürlich auch unserem Gegner!

 

Fazit #1: wer die Tore nicht macht, bekommt sie!

Fazit #2: "Bullen" können nicht nur Bussen schreiben! ;-)

 

#55

12. Dezember 2010: Turnierbericht COBRA DAY No 1

 

Es wurde viel spekuliert im Vorfeld des ersten Cobra Days. Zu reden gaben vor allem das Reglement, wo findige Cobras noch Schlupflöcher suchten, sowie einige Verstärkungen der einzelnen Mannschaften. Es wurde gehandelt was das Zeug hält. Allen Widerungen zum Trotz standen am Sonntag morgen (zu Zeiten zu denen Cobras der jüngeren Generation normalerweise gerade einmal 2 Stunden in ihrem Bett liegen) die ersten beiden Teams auf dem Eis und machten sich heiss.

Team gelb trat mit vertauschten Rollen an. So versuchte sich Stammverteidiger Sam Schoch neu im Tor und die Cobra suchte ihr Glück auf dem Feld. Auf der anderen Seite stand Team Schwarz, als einzige Formation mit weiblichem Torhüter und unterstützt durch Radio und Fernsehen. Kurz nach Anpfiff zeigten sich bei Gelb bereits Newcomererscheinungen, so dass ein harmloses Zuspiel vor das Tor zum 0:1 Rückstand führte. Doch auch Team Schwarz erging es nicht besser und so stand es nach gut zehn Minuten Spielzeit 1:1. Die Ausgeglichenheit hatte bis zum Schluss Bestand, so dass bereits die erste Partie des Cobra Day im Penaltyschiessen entschieden werden musste. Team Schwarz konnte dabei auf die Verstärkung aus den Reihen von Lars‘ Schulklasse zählen, so dass das erste Spiel mit 3:2 nach Penaltyschiessen an Team schwarz ging.

Pünktlich zum Anpfiff des zweiten Spiels zwischen Team rot und Team blau nahmen auch DJ Box und MC Rusty ihre Plätze ein und heizten den nagelneuen Burgdorfer Eistempel so richtig ein - für Stimmung war also gesorgt. Auch diese Paarung versprach so einiges und es zeigte sich schnell, dass bei der Familie Bigler für Nachwuchs auch auf sportlicher Ebene gesorgt ist. Und die blauen konnten noch mit einer weiteren Überraschung glänzen. Im Tor stand die #60 mit einer Ausrüstung aus den 70ern! Es zeigte sich schnell, dass Team rot jedoch den Torhüter mit Pullover und Originalmaske nicht schonen wollte und so ging diese Partie mit 1:4 verloren aus Sicht der Blauen.

Und Team blau wurde keine Verschnaufpause gegönnt. Sie mussten gleich wieder ran und zwar gegen gelb. Auch hier zogen die Blauen leider den Kürzeren. Der Hexer im Tor verhinderte die Torchancen der anstürmenden Blauen allesamt und schlussendlich konnten sich die Gelben im Penaltyschiessen durchsetzen. Als nächstes mussten die Schwarzen wieder an die Reihe. In einem ausgeglichenen Spiel lieferte sich Schwarz einen offenen Schlagabtausch gegen die Roten. Schwarz konnte dabei stets auf die weibliche Rückversicherung zählen und setzte sie sich am Ende wenn auch glücklich mit 4:3 durch.

Die zwei letzten Spiele endeten zum Einen mit dem dritten und letzten Penaltyschiessen der Gelben gegen Team rot, indem sich Gelb souverän durchsetzte und zum Anderen mit einem zuletzt doch deutlichen 5:2 Sieg der Schwarzen, welche mit drei Siegen in drei Partien den ersten Cobra Day gewannen - zusammen mit 33 weiteren Cobra Day Teilnehmern!

Gratulation an dieser Stelle an Mirjam von Team schwarz, welche sich im letzten Spiel als einzige Frau in die Reihe der Torschützen einreihen konnte.

 

Der Abschluss gehörte aber standesgemäss unserer #10. Auch am Sonntag wurde uns ein Abschlussmenu offeriert. Dieses bestand aus Pasta und natürlich liess es sich die Cobra nicht nehmen uns mit einem Weihnachtsgeschenk zu verwöhnen, indem sämtliche 44 Teilnehmer seit dem letzten Sonntag mit einem Cobra Schal durch den Winter gehen, herzlichen Dank!

In diesem Sinne eine besinnliche Weihnachtszeit allen Cobras und Cobra Day Teilnehmern!

#87

04. Dezember 2010: Matchbericht Cobras vs. CSL Behring

 

Was geschieht, wenn man eine Cobra und eine Maus in einen Käfig sperrt? Ganz einfach, die Maus wird gefressen. Unter diesen Vorzeichen stand auch das Spiel CSL-Behring gegen die Schlangenmannschaft.


Bereits mit der Aufstellung hatte CSL-Behring seine Mühe, weshalb ein Cobra-Söldner sowie einige Mini-Cobras das Team unterstützten. Aufgrund der wenigen Spieler wurden im Vorfeld ebenfalls alternative Spiel- oder Trainingsvarianten diskutiert. Die Entscheidung fiel schlussendlich einstimmig zugunsten eines normalen Spieles aus - eine Cobra muss sich schliesslich auch nicht entschuldigen, dass sie in der Nahrungskette weiter oben anzufinden ist als die Maus.


Nach einer kurzen Einspielzeit pfiff der Schiedsrichter die Partie um kurz nach halb 9 an. Die Cobras dominierten das Spiel von Beginn an nach Belieben. Nachdem eine Woche zuvor, ein verstärktes NMS Team den Cobras noch ein zu heizen vermochte, schien die Kerze an diesem kalten Sonntag auf Sparflamme zu brennen. Der Gegner agierte langsam und desorganisiert was die Cobras ausnützen und erste Tore notierten. Schnelle Spielzüge, gute Kombinationen und sehenswerte Einzelaktionen liessen den Vorsprung schnell anwachsen. Während der ersten Hälfte kam CSL nur durch grob fahrlässige Patzer seitens des Cobra-Teams zu Torchancen.


Aufgrund der sehr unausgeglichenen ersten Hälfte, stellten die Cobras CSL weitere Söldner zur Verfügung. Wie zu erwarten war, vermochten diese das Spiel aber nicht zu kippen – Hilfe erhielten sie sogar vom parteiischen Dritten, der einige kritische Aktionen ungeahndet passieren liess. Ansonsten leistete der Schiedsrichter, aka. der mit den Masken tanzt, gute Arbeit und gewährleistete ein flüssiges Spiel. Nicht mehr so deutlich wie zu Beginn jedoch immer noch weit überlegen schaukelten die Cobras den Sieg nach Hause.

Das Endresultat belief sich auf 14:7.

 

Als Konsequenz des mangelnden Commitments seitens CSL wurde im Anschluss an den Match beschlossen keine weiteren Spiele gegen diese Mannschaft durch zu führen.


Solltet ihr einmal Appetit auf Mäuse haben empfehle ich gerne folgendes aus China stammendes Rezept.


Dish of three screams:


Three Scream Mice is an interesting dish. Live new born mice are served squirming on the plate. The first scream is when one is picked up by the chop sticks. The second scream is when it is dipped into the sauce. The third and final scream is when they are popped into the mouth.

En Guete, #15

28. November 2010: Matchbericht Cobras vs. NMS Hockey Team

 

Als die Boys von der NMS Bern in der Garderobe eintrafen, war ich überrascht welch junges Team Mathias Bigler da zusammengestellt hatte.
Er hatte sich wahrscheinlich Sean Simpson als Vorbild genommen und wagt nun einen Neuaufbau in der NMS Bern......oder vielleicht bin nur ich alt geworden, zwischenzeitlich.

Mathias hat mir eine Wette angeboten wer dieses Game gewinnen würde.
Ich habe nur gelacht: ..."keine Chance mit deinen Küken" und ..."die haben zu viel Respekt vor den Türmen Stadelmann und Fischer beim Team Cobra" entgegnete ich lächelnd.

Im 1. Drittel entwickelte sich ein schnelles Spiel, das von vielen "turnovers" und Fehlpässen 
geprägt war. Keine Tore und null Strafen. Der wachsame Schiedsrichter hatte das Spiel im Griff. Einige unnötige Offsides nahmen der jungen NMS Equipe etwas den Schwung.

Nach der Eisreinigung wurde die Partie flüssiger und die Cobras hatten jetzt etwas mehr Puckbesitz, konnten jedoch den starken Hüter der NMS nicht beunruhigen. Mit einem lehrbuchmässigen Angriff des Atomblocks des College Teams, konnte dieses zu Hälfte der Spielzeit 0:1 gar in Führung gehen!

Der erfahrene Goalie der Cobras, Jüre Stämpfli, hatte diese bis dahin mirakulös im Spiel gehalten.
Den Roten wollte aber einfach kein Tor gelingen und die Begegnung wurde nun etwas hektischer und härter. Der Ref hatte aber alles im Griff und liess das Spiel laufen. 

 

Zu erwähnen sind auch die harten und gnadenlosen Zweikämpfe zwischen Chrigu Schoch und Sam Schoch, der kurzfristig für dieses Spiel, zusammen mit Andreas Suter, für eine Millionengage zu den "weissen" NMS College Boys getradet worden war.

Gegen Ende der Partie konnten die cleveren Schüler noch 2 Mal scoren.
Auch die Cobras bliesen zum Endspurt und schossen, was das Zeug hielt aus allen Rohren. 
Ein wunderschöner Weitschuss aus dem tiefen Slot führte zum Schlussresultat von 1 : 3.

 

Das schmale Kader der Cobras (7 Spieler) war auch ein Grund dafür, dass die Kräfte gegen Ende etwas nachliessen. Erwähnen möchte ich zudem die tadellose Schiedsrichterleistung, die für ein packendes und faires Spiel gesorgt hat.

Bravo Schüler! Für guten Nachwuchs bei den Cobras ist gesorgt.........

" har det bra "

# 60
PS: born in 1960

27. November 2010: Matchbericht Cobras vs. UBS Bern

 

Bereits um 07.30h besammelten wir uns in den Katakomben des Berner Hockey Tempels um uns optimal auf das Spiel vorzubereiten.

Die Fans in der Postfinance Arena jubelten beim Auflaufen der beiden Teams und waren kaum noch auf ihren Plätzen zu halten bis das Spiel begann.

Kurz nach 08.00h wurde dann das Spiel angepfiffen.

 

In der ersten Halbzeit konnten die Cobras schon recht schnell den ersten Treffer buchen. Jedoch folgte der Ausgleich auch schon bald.

Das Spiel war geprägt von vielen Gegenstössen auf beiden Seiten. Die erste Halbzeit endete für einen unserer Verteidiger mit einer 2 plus 10 Minuten Strafe, was die Verschiebung in Richtung Dusche zur Folge hatte. Die UBS führte zur Pause mit einem Tor mehr.

 

Das Thema der zweiten Halbzeit war eindeutig die Chancen-Verwertung. Unzählige Schüsse verfehlten das Tor, wurden vom Torhüter gestoppt, vom Torrahmen abgelenkt...

Die Cobras liefen weiter in Kontersituationen hinein, jedoch blieb der Schaden in Grenzen, auch dank unserer hintersten Versicherung  mit der Nummer 72.

Auf einmal schien es, dass der Gegner langsam müde wurde und den Cobras gelang darauf auch wegen den kaum erschöpfbaren Kraftreserven immer mehr.

Schlussendlich konnten die Cobras ausgleichen und gar den Siegestreffer schiessen. Die Cobras gewannen 8:7!

 

#84

21. Nov. 10: Pluspunkt Trophy 1. Runde

Matchberichte Cobras vs. HC Styner & Bienz und Cobras vs. HT Längenberg


Hätten wir so gute Zeitnehmer gehabt wie die Mannschaften der ersten Spiele, so könnten hier auch die Torschützen und Passgeber genannt werden ;-) Nun gut, ist ja nicht das Wichtigste. Die nennenswerte Tatsache ist doch vielmehr, dass wir die beiden Spiele der Pluspunkt Trophy gewinnen konnten.

 

Der Spielplan meinte es gut mit uns und wir mussten erst kurz vor 11 Uhr aufs Eis. Der Gegner, HC Styner & Bienz, hatte es da anders. Sie eröffneten das Turnier bereits am Morgen früh um 8:00 Uhr. Dieser frühe Start mit dem Match gegen den SC Bärner Bär hatte ihnen offensichtlich schon einige Kräfte gekostet. Das Schlussresultat fiel dementsprechend mit 1:6 zu unseren Gunsten aus. Dies soll natürlich nicht heissen, dass wir einen lockeren Match hatten! Dank starken Leistungen von unsrer Cobra und einem guten Kollektiv erreichten wir das verdiente Resultat.

 

Gleich anschliessend mussten wir erneut ran. Gegner: HT Längenberg. Hier erwarteten wir ein stärkeres Team. Wir vermochten allerdings gut mitzuhalten. Dennoch kassierten wir das 0:1 schon früh. Jetzt hiess es reagieren. Was wir auch umsetzen konnten. So konnten wir das Spiel, u.a. auch dank einer schönen Einzelleistung von Axel, noch "drehen". Das schöne Schlussresultat hiess dann 4:2! Super Jungs, das war eine tolle Leistung. Wir hoffen, dass die Videoanalyse unseren Keeper weiterbringt. Mit 3 Gegentoren gibt es bestimmt noch Steigerungs-Potential ;-)

 

Die erste Durchführung dieses Turniers können wir, nicht zuletzt dank unserem Erfolg, als erfolgreich bezeichnen. Vielen Dank für die Organisation!

 

# 33

07. Nov. 10: Matchbericht Cobras vs. Ice Hornets Oberbalm

 

Die Ice Hornets Oberbalm waren die einzigen Gegner gegen die unser Team noch nie gewinnen konnte. Man hört es an der Wortwahl -waren- doch nun alles der Reihe nach.


Das Spiel begann mit viel Tempo und schnellen Passkombinationen des Gegners. Die Geschwindigkeit der jungen Spieler der Hornets liessen uns zum Teil an unsere läuferischen Limits gelangen, doch wussten wir uns stets zu wehren.

Dennoch stand es nach wenigen Minuten 2:0 für die Gäste. Doch mit viel Kampfgeist und genialen Pässen von Axel war der Ausgleich bald Tatsache und Fabian Fischer konnte seinen ersten Skorerpunkt verzeichnen- Gratulation an dieser Stelle!


Das Mitteldrittel zeichnete sich durch ein paar Hitzigkeiten aus, die damit endeten, dass unser schwedischer Draft unter die Dusche geschickt wurde und wir uns in einer 5 minütigen Boxplaysituation wiederfanden! Diese Schlüsselsituation überstanden wir zum Glück schadlos und konnten daraus Kraft schöpfen und so gestärkt ins letzte Drittel starten.


Die letzten 20 Minuten waren dadurch gekennzeichnet, dass auf beiden Seiten einige Tore zu verbuchen waren und wir uns mit allen Händen und Füssen gegen den heranstürmenden Gegner wehren mussten. Schlussendlich konnten wir mit zwei Kontertoren den Match zu unseren Gunsten kehren und mit 8:6 gewinnen.


Wir freuen uns auf die nächste Begegnung mit den fairen Ice Hornets und wünschen ihnen in der Zwischenzeit viel Erfolg im Chessicup! 

 

# 14

30. Okt. 10: Spielbericht Swisscom IceTigers vs. Cobras

 

10:3 lautete das Schlussresultat zwischen den Cobras und den Swisscom IceTigers im Postfinance Stadion, nachdem der zu Beginn aufopfernd kämpfende Gegner noch nach der Hälfte des Spiels glücklich mit 2:1 geführt hatte.

Trotz vielen schönen Kombinationen und Powerplayaktionen auch bei 5 gegen 5 wollten die Tore für die Cobras einfach nicht fallen.

 

In der Pause tauschte Cobra-Trainer Christen die beiden Verteidigungslinien, Mannschaftskäpten Bigler forderte von jedem Spieler mehr Laufbereitschaft.

Das genügte, innert 3 Minuten nach der Pause kehrte das Spiel.  

 

Erfreulich haben sich Neuzuzüge ins Team integriert, Blitz (Wale Seiler) erzielte mit einem harten Schuss von der blauen Linie den letzten Treffer der Partie, Fabian Fischer konnte 3 Assists buchen und hatte mit seinem Pfostenschuss Pech.

 

Das  "best player-Shirt"  nach diesem Spiel wurde Verteidiger Pesche Schütz (als hinterster Mann spitzelte er dem durchgebrochenen Gegner mit einem sehenswerten Hechtsprung noch den Puck vom Stock) von Paul Laciga überreicht, (s. Foto).

 

In einer Woche wartet auf die Cobras ein schwerer Brocken, die Hornets!

 

# 10

17. Okt. 10: Bericht Trainingslager in Interlaken (15.10.-17.10.2010)

 

Nach den mittelalterlichen Festspielen stand der nächste Festschmaus vor der Türe. Die Jungs waren alle heiss auf’s „Eisfressen“.

 

Einige Jungs fühlten sich schon in Frühform und trainierten am Freitagmittag bereits wacker mit dem Team Swisscom auf der Ka-We-De mit. Dass sie in den kommenden Laufübungen in Interlaken ein wenig dafür büssen sollten, wussten sie zu diesem Zeitpunkt freilich noch nicht…

 

Am Freitagnachmittag wurde die schmucke Garderobe Nr. 2 in Beschlag genommen. Klein, nicht so fein im Duft, aber wer stört sich schon daran. Denker- und Lenker Markus Christen machte die Mannschaft mit dem Oberländer-Eis vertraut. Vorwärts, rückwärts, mal mit Tempo, mal mit Erholungselementen. Wir fühlten uns sichtlich wohl in den Übungen und waren topmotiviert es so gut zu machen, wie es eben gemäss Formstand möglich war zum Saisonauftakt. Zwei Jungs versuchten die Anweisungen gar derart gut umzusetzen, dass sie rückwärts fahrend…naja, ihr könnt’s euch ja vorstellen…Flo mit seiner Hirnerschütterung hatte danach eine Freinacht im Spital Interlaken.

 

Nach dem Bezug des Hotels Alpina (DANKE Oli) füllten wir unseren Energiespeicher mit einem feinen Abendessen im Hotel und deckten uns mit den neusten COBRA-Gadgets ein. Die Cobra hat in diesem Bereich wieder mal grossartige Arbeit geleistet und hat es an nichts fehlen lassen: Jacken, Pullis, Mützen, Gürtel, Frottiertücher mit gestickten Spielernamen: wirklich 1A !

 

Als Dessert gab’s planmässig nochmals eine Trainingseinheit von 22 - 23.15 Uhr. Die Organisatoren liessen Gnade walten und setzten das traditionelle Fondue Chinoise auf den Samstagabend an. Einigen erfahrenen Cobra’s war die Erleichterung über diese Tatsache wahrlich ins Gesicht geschrieben, gell Larry ;-). Irgendwann um Mitternacht sanken die Spieler in den wohlverdienten Cobra-Schlaf. Von nächtlichen Barausflügen blieb Interlaken gemäss Kenntnissen der Redaktion in der Freitagsnacht weitgehend verschont.

 

Am Samstagmorgen stand ein Zmorgebuffet ab 06.45 Uhr bereit. Dies war auch notwendig, stand die erste Trainingseinheit doch bereits um 8 Uhr auf dem Programm. Nach weiteren 4 Stunden Eishockeytagestrainings standen wir am Abend dem ersten Gegner gegenüber. Die frischen Indianas Sursee legten los und erwischten den besseren Start. Im Verlaufe der Zeit konnten die Cobras jedoch die Routine in Tore ummünzen und einen Rückstand in einen Vorsprung umwandeln. Am Ende reichten die Kräfte nicht ganz zum Sieg und man beendete das Spiel mit einem 7-7 Unentschieden. Beim ersten Spiel des Jahres das Eis nicht als Verlierer zu verlassen, ist doch immerhin etwas. Darauf lässt sich für die kommenden Aufgaben aufbauen.

 

Nach einer Interlaken-Samstagnacht, welche insbesondere für die Youngster-Linie ROT irgendwo im Morgengrauen endete, stand das Linienspiel als Abschluss auf dem Programm. Paradoxerweise (ja lieber Diego, du kommts nicht drum herum J ), war dann einer für ein Highlight verantwortlich, welcher in der Nacht zuvor eigentlich genug Schlaf hatte: D.G. verspürte soviel Stürmerblut, dass er dem eigenen Torhüter Mäge bei seinem Nachschuss keine Chance liess und den Schuss unhaltbar ins Netz hämmerte. Was man an der WM im TV sieht, kann man ja auch mal auf unserem Level versuchen. Die Aktion ist jedenfalls vollauf geglückt.

 

Nach einem letzten Mittagessen im Alpina machten sich die Cobra’s zufrieden aber müde auf den Heimweg: Bereit um mit viel Spass und Energie in die neue Saison zu starten.

 

Vi ses

# 27

Cobra Leitbild