2.4.17, NMS Cobras Abschlusslinienspiel

Bereits als man in die Umkleidekabine eintrat, war klar: Seltsame Dinge würden heute geschehen, sehr seltsame, ja schon fast beängstigende. Mehr Torhüterausrüstungen als Spieler erwarteten einen, Schoner um Schoner, Brustpanzer um Brustpanzer feinsäuberlich aufgestellt. Gerüchte entstanden, Dinge wurden zugeflüstert; dem Szenario, das allmählich Realität zu werden schien, wollte jedoch noch niemand so richtig ins erbarmungslose Antlitz starren. So verging der erste Teil des Linienspiels denn auch auf ganz gewohnte Weise: Zwei Teams mit nur je einem Auswechselspieler, so flitzten schwarze und rote Cobras in ihrer bald schon unschlagbar guten konditionellen Verfassung übers Eis. Spielen und spielen lassen und doch Eishockey vom Feinsten. In der Pause dann die Offenbarung: Becca wird für den Rest im Tor stehen. Jeder Coach, dem so etwas in den Sinn käme, würde mit einer lebenslangen Sperre bestraft, dachten viele entsetzt. Unaufhaltsam jedoch zog sich Becca Stück um Stück dieser undurchschaubaren Eishockeyausrüstung über, gut beraten von Luca, dem Torhüterfan Nr. 1 und von Cobra himself. Juhuiii, dachten sich andere Spieler: Endlich mal Becca trümmlig spielen, endlich mal nicht nur die Eisstaubwolken sehen, die der Becca hinter sich herzieht, wenn er abzischt... Auf dem Eis dann strafte der Neogoalie alle Lügen: In unglaublich filigranem Stil machte er seinen Kasten dicht. Sein Torraumhoheitsgebiet hütete er wie den Heiligen Gral und der Nr. 31 machte er den Garaus, als diese ihm in ihrer gewohnt hinterhältig-fiesen Art den Puck stibitzte oder als sie ihn am Weg zurück ins Tor hindern wollte bzw. Becca den Ron Hextall machte. (Wobei zu Letzterem Aussage gegen Aussage steht: Nr. 31 behauptet, sie sei beim Zusammenprall stehen geblieben wie eine Tanne; alle anderen sagen aus, Nr. 31 sei übers Eis gespickt wie ein vom chinesischen Weltmeister gesmashter Ping-Pong-Ball.) Was klar war: Becca fing Feuer und rettete damit seinem Team heldenhaft den Sieg. Er schien solch grosse Freude an seiner neuen Rolle zu haben, dass er nicht mehr vom Eis wegzukriegen war und am Ende bei gefühlten 300 Penalties im Tor stand, während seine Torhüterkonkurrenz bereits längst erschöpft auf der Bank Platz genommen hatte. Rache ist süss, dachte sich jedoch Ping-Pong-Ball Nr. 31 und probierte an diesem neuen Stern am Torhüterhimmel erfolgreich einen Trick aus, der ihm rund 30 Jahre nicht mehr gelungen war...

Erschöpft und glücklich trafen wir uns dann zum feinen und gemütlichen Zvieri im Eisbahnresti (Merci Cobra!). Mit einer sehr schönen Überraschung wurde Cobra schliesslich beschenkt: Ein auf Leinwand gedrucktes Cobrasignet, das aus Fotos von Cobraspielern zusammengesetzt ist. Ein Bild mit toller optischer Wirkung und mit Symbolkraft. (Chapeau für die talentierten gestalterischen Künstler unter den Cobras!)

Ein perfekter Abschluss war dieser Sonntagnachmittag für alle Beteiligten; Abschluss einer sportlich insgesamt doch erfolgreichen Saison als Qualisieger und drittfairste Mannschaft des Bärner Cups, mit einem erst im Penaltyschiessen verpassten Podestplatz im Old Kyburgers, mit vielen Siegen in anderen Spielen, vor allem aber mit sehr viel Spass auf und neben dem Eis.

Einen schönen Sommer wünscht der Schreibende nun allen Cobras und freut sich bereits schon sehr, euch spätestens im Trainingslager wieder zu sehen.

25.3.17, NMS Cobras Senioren - Team Egger, 3 : 7

Merci dem Team Egger fürs Bier nach dem Spiel!
Merci dem Team Egger fürs Bier nach dem Spiel!

 

Die unerreichbare Leichtigkeit des Toreschiessens

 

Am besten in die Partie startete eindeutig Sondi. Mit der ersten Aktion lieferte er eine Parade ab, die - wäre sie gefilmt worden - am nächsten Tag auf allen Sportkanälen in der Endlosschlaufe gezeigt würde... leider meinte dann der gegnerische Torhüter, er müsse dies partout nachmachen... aber dazu später mehr. Das Spiel glich phasenweise einer Kopie der verlorenen Partie vom letzten Sonntag gegen die Canadiens: Trotz Ebenbürtigkeit über weite Strecken kassierten wir zu viele Tore und schossen zu wenige. Ja, vor allem mit dem Toreschiessen haben wir im Moment Mühe. Ginge es uns um irgendeinen wichtigen Titel, müssten wir schwer über die Bücher. Massnamen ergreifen! Einen Topscorer einkaufen! Zusätzliche Schusstrainings einführen! Auf Holzstöcke umstellen! Da wir aber trotzdem das Ziel, Spass zu haben, erreichten, dürfen wir sagen: Sh... happens! Besser machen das nächste Mal! Tja, und dann hatte das Team Egger eben noch diesen Goalie. Eine Mischung aus Ken Dryden und Richi Bucher. Und mit einer Ruhe, als wäre er eher beim Frühschoppen im Eggerbeizli als im eigenen Tor unter Dauerbeschuss. Einer, mit oldschoolmässigen Bewegungen und einer, der aus einer einzigen, riesigen Fanghand zu bestehen schien, die überall dort war, wo sie nicht zu sein hatte... aus unserer Perspektive. Wir schwankten zwischen Genervtheit über uns selbst und Bewunderung für seine Paraden. Fazit jedoch: Ob Sieg oder Niederlage, gegen das starke, ausgeglichene und vor allem faire Team Egger ist Eishockey spielen immer ein Genuss! (Und, seien wir ehrlich, wirklich wichtig ist doch eishockeymässig im Moment nur, dass der SCB und - endlich auch - der HCD nun dem finalen Showdown entgegensteuern;-)

Die Canadiens aus dem Emmental, Sieger des Turniers 2017
Die Canadiens aus dem Emmental, Sieger des Turniers 2017

Konditraining am Sonntag, oder: Mäthu der Schleifer

 

6x18 Minuten! Gestoppt und nacheinander. Brutal! Und die ersten drei gegen die gefürchteten Canadiens aus dem Emmental. Das Resultat von 4:10 spiegelte die Stärkenverhältnisse nicht genau. Nach verschlafenem Beginn, setzten wir den Gegner während längerer Phasen unter Druck und deckten den Torhüter mit Schüssen insbesondere unserer Verteidiger ein. Leider aber machten wir zu viele taktische Fehler oder genauer: viermal tauchte ein Canadien plötzlich penaltymässig vor Cobra auf... und solch technisch starke Stürmer lassen sich bei Chancen, die auf dem Tablet serviert werden, nicht zweimal bitten. Schade und dumm. Wir trugen's jedoch mit Fassung und konnten uns nach einer kurzen Pause erneut motivieren, um im zweiten Spiel gegen Beatenberg aus dem Berner Oberland anzutreten. Dieses Mal von der ersten Minute an zu hundert Prozent bereit und konzentriert. Wir dominierten das Spiel konstant und obschon einige Cobras gegen Ende dem stehenden K.O. entgegentaumelten, gewannen wir mit 7:3. Mäthu, du Schleifer! Sag uns doch direkt, dass du mit unserer konditionellen Verfassung unzufrieden bist! Im Ernst: ein dickes Dankesschön an ihn für die tolle Organisation des Turniers trotz knapper Besetzung mit nur drei Teams. Es hat grossen Spass gemacht und es wäre schade, wenn dieser Saisonabschluss auf sehr hohem Plauschhockeyniveau nicht mehr stattfinden könnte. Vielen Dank auch an Mäthu's Tochter und ihre Freundin fürs tadellose Managen des Zeitnehmerhäuschens... und einmal mehr an Talismann Klein-Luca, denn, siehe da, kaum kam er nach dem ersten Spiel zum "High-Fiven" in die Kabine, fanden wir wieder zum Siegen zurück!

19.3.17, Kantonales Finalturnier der Plauschligen, 2. Rang

5.3.17, BC Halbfinale: NMS Cobras BC - Ice Hornets, 2 : 5

Holy Kanoly! Wie kann sowas passieren? Wie ist es möglich, mit der fast identischen Mannschaft eine Woche zuvor gegen den SCB Fan Club acht Tore zu schiessen, kaum welche zu kassieren, anzustürmen, Chancen zu kreieren und kaltblütig zu sein, ein atemberaubendes Spiel abzuliefern... und nun im Halbfinale eine solch desolate, himmeltraurige Vorstellung zu bieten, nicht mehr als zwei Glückstreffer reinzubringen, den eigenen Torhüter rund um die Uhr im Stich zu lassen und alles in allem völlig zusammenhangslos und blockiert zu spielen oder wohl besser ausgedrückt: übers Eisfeld zu torkeln? Nein, so war nichts auszurichten gegen die Ice Hornets, die als kompakte Mannschaft auftraten, hochmotiviert und um jede Scheibe und um jeden Meter unermüdlich kämpfend. Es bleibt nur zu sagen, dass am Ende dieses Halbfinales ein hochverdienten Sieger jubeln durfte. Wir gratulieren den Ice Hornets!

Man soll ja stets das Positive sehen; wenigstens ein Teil des Wunsches am Schluss des letzten Berichtes ist in Erfüllung gegangen: Es war ein durch und durch faires Spiel ohne eine Gehässigkeit. So dürfen wir uns bereits auf die erste Begegnung gegen die Ice Hornets in der Saison 17/18 freuen.

Alle Fotos von Simu Keller

Was sin miar für huara Pfiifana!? Jetz gwünnan miar z Spiil um a Gruppasiigr und um a Itritt ins kantonala Finalturniar… und hän nidamol Piar drbii zum gebührand azstossa. Abr nai, das isch nit allas: Do schüsst dr Vrfassr vo dämm Pricht siis erschta Goal mitama Slapshot, wo dr Pögg nit flattarad… und siini Fründin, wo endlich amol go zualuaga kho isch, gseht's nid, will sii in däm Momänt Nüssli zum Ässa us dr Jackatäscha füraholt! Abr susch: Hammer! H-a-m-m-e-r! Supr gspiilt, Jungs. Cobra-Spirit zeigt. Eina für alli, alli für eina. Im richtiga, wichtiga Augablick abgruafa, was as bruucht zum Gwünna. Und dr SCB Fan Club hät dänn nid öppa schwach gspiilt, dänn z Resultat entspricht nit ganz am Spiilvrlauf. Des öftern hän sich d Bära in üsam Drittel feschtgsetzt, supr kombiniart und gföhrlich abgschlossa. Abr dr Sondi im Goal hät hüt widr gross ufgspiilt, ruhig wia na Fels in dr Brandig. Miar hän rasanti Konter gfahra und - endlich amol - d Chancana gnadalos uswärtat. Wia scho bim Hinspiil gäga dr Fan Club muass ma eifach säga: Flotti Kerlis, wo au fair bliiban, wänn's ihna nit so guat lauft odr wänn sie Päch hän. So macht's Spass. So muass Bärner Cup sii! Miar freuan üs uf z Finalturniar, abr z ersch amol uf a Halbfinal nögscht Sunntig: Egal, gäga wär, as söll as spannands, fairs Spiil gä uf hoham Hobbyhockeyniveau… as Spiil, wo am Schluss eifach eina als Siigr vum Platz go wird: Z Iishockey, dr schönschti Sport, wo's git!

26.2.17, SCB Fan Club - NMS Cobras BC, 2 : 8

Heisse Szenen aus einem rasanten Spiel... und abgekämpfte, aber zufriedene Cobras am Schluss.

Hochmotivierte Cobras, volle Zuschauerränge, Sondi, der gerade eine heisse Situation geklärt hat und das Siegerbild.

Der heutige Morgen war stressig für den Coach: Krankheitsmeldungen, neu Verletzte, eine Cobra in gemütlich sonntagmorgentlichem Tiefschlaf... sodass wir mit sechs Nasen plus Clüdu im Tor antreten mussten. Scheinbar brauchen wir aber diesen Druck und das Versprechen von zwei Stunden schmerzender Lunge, bleischwerer Beine, Atemlosigkeit und Übersäuerung; denn es lief wie am Schnürchen. Wir spielten toll auf, erarbeiteten uns eine um die andere Chance und schossen schöne Tore. Alles in allem ein 100% faires Spiel mit sehr hohem Spassfaktor. So wurde es trotz körperlicher Qualen ein wunderbarer Eishockeynachmittag. Sicher werden wir alle herrlich einschlafen heute Abend...

19.2.17, NMS Cobras Senioren - HC Gurmels, 13 : 2

12.2.17, NMS Cobras BC - SCB Fan Club , 6 : 1

Ein Lob gehört zuerst dem heutigen Gegner, dem SCB Fan Club, der sich als äusserst fairer Verlierer zeigte. Dies ist nicht selbstverständlich, wenn man wie sie das Siegen gewohnt ist und oft überlegen aufspielen kann. Aber man merkte ihnen an, dass auch für sie im Vordergrund steht, schöne und faire Spiele auf sehr hohem Plauschhockeyniveau zu geniessen - eben genau wie diese Partie. Ein Sieg ist dann jeweils nur noch das Sahnehäubchen.

Das zweite Lob dürfen wir aber uns selber geben. Wir traten über grosse Strecken wie aus einem Guss auf. Effiziente erste Pässe aus der Verteidigung heraus, pfeilschnelles Überbrücken des Mitteldrittels und viele Abschlüsse und Chancen vor dem Tor des Gegners. Der SCB Fan Club spielte ebenfalls klug und brachte uns mit hochstehenden Stürmern und rasanten Kontern des öftern in Schwierigkeiten, scheiterten dann aber jeweils vor Sondi, der wie eine Mauer hielt. Gut, Becca brachte schliesslich auch den Talismann unserer Torhüter mit: Sohn Luca, kaum dreijährig und bereits ein grosser Goaliefan. Aber nicht nur diesbezüglich gehört er schon fast zu uns: ohne ein motivierendes High-Five von Luca geht keine Cobra aufs Eis!

Wir freuen uns bereits auf das Rückspiel in zwei Wochen gegen diesen hochkarätigen Gegner. Wenn wir jedoch unsere Leistung wiederholen wollen, gibt's nur eines: 100% bereit sein und alles geben!

4.2.17, Ice Hornets - NMS Cobras BC, 6 : 5

Bis zum heutigen Abend waren die Cobras mit insgesamt 40 Strafminuten das fairste Team im Bärnercup. In diesem Rückspiel legten die Ice Hornets einen furiosen Start hin, während uns in regelmässigen Abständen der Weg zur Strafbank gewiesen wurde. Mit dem 1:4-Rückstand nach 20 Minuten mussten wir eigentlich zufrieden sein. Im Mitteldrittel beruhigten sich die Nerven aller Beteiligten und wir konnten gar auf 4:4 ausgleichen. Im Schlussdrittel sammelten wir leider nahezu mehr Strafminuten als in der gesamten bisherigen Saison und die Ice Hornets erzielten in Überzahl den Siegestreffer zum 6:5. Wir gratulieren den Ice Hornets zum Sieg.

29.1.17, NMS Cobras BC - Ice Hornets, 6 : 3

Gibt es etwas Schöneres an einem Sonntag als ein Sieg Roger Federers am Australian Open? Ja, sicher: Ein Sieg im Bärner Cup in einem wichtigen Spiel gegen einen Tabellennachbarn. Und vor allem ein Sieg aufgrund einer geschlossenen Teamleistung. Es war ein Bärner-Cup-Spiel auf hohem Niveau, bei dem sich die Gegner nichts schenkten, aber immer fair blieben. Die relativ hohe Anzahl an Strafen widerspricht dem in diesem Fall nicht, waren es doch Strafen, die einfach passieren und keine aufgrund von Scharmützeln oder Gehässigkeiten. Obschon die Cobras viele Chancen nicht verwerteten, spiegelte das 5:1 nach zwei Dritteln deren Überlegenheit am heutigen Tag. Wie man es jedoch von den Ice Hornets kennt, kämpften sie bis zum Schluss vorbildlich und verkürzten gar auf 5:3. Sondi verhinderte während dieser Phase mit zahlreichen Paraden Schlimmeres. Insbesondere sei Mauro und Olla gedankt, die beim BC-Team aushalfen und danach noch ein Seniorenspiel anhängten. Ebenso wie Küse und Dänu, die als BC-Stammspieler danach noch bei den Senioren mitspielten. Chapeau, Jungs! Und einmal mehr vielen Dank an Ramons Freundin, die als Zeitnehmerin notfallmässig eingesprungen ist!

 

Exklusiv erlaubten die Cobras den Medien Interviews direkt auf der Spielerbank. Hören und sehen Sie Flöru und Dänu in hitzigen Interviews mit messerscharfen Analysen.

21.1.17, Turnier Old Kyburgers, 4. Rang

Leider konnten die NMS Cobras Senioren den sensationellen Titelgewinn vom letzten Jahr nicht wiederholen. Nach sehr gutem Start ins Turnier mit zwei Siegen, einem 5:2 gegen Brandis und einem 3:2 gegen Koppigen Senioren, verloren wir das Spiel um den Finaleinzug gegen die ungemein starken Langenthaler verdient mit 0:4. Leider fehlten uns im Spiel um Platz 3 dann etwas die Kräfte. Nach dem späten Gegentreffer zum 1:1 verloren wir das entscheidende Penaltyschiessen. Die anfängliche Enttäuschung ist verständlich. Wir dürfen aber doch stolz und zufrieden sein mit dem 4. Rang im Feld dieser 8 sehr starken Seniorenmannschaften, die am Turnier teilgenommen haben. Wir danken den Organisatoren für die Einladung und hoffen, nächstes Jahr wieder dabei sein zu dürfen.

Spielszenen in unserem Drittel gegen Düdingen

Müde Gesichter, zwischen Enttäuschung und Zufriedenheit nach dem letzten Spiel des Turniers

13.1.17, Calanda Wolfs aus Haldenstein - NMS Cobras, 7 : 8

Revanche geglückt!

Obwohl, "Revanche" natürlich ein viel zu hartes Wort ist für ein Spiel, das Spass pur war. Der begann eigentlich schon auf der Fahrt von Davos nach Flims über dick verschneite Strassen und beim Suchen der irgendwo tief im Wald liegenden Eishalle. Das Spiel selbst war aber Spass auf hohem Niveau. Rasant und ausgeglichen mit vielen Kontern und damit vielen Chancen. Tja, good old Firewagon Hockey halt. Anders als das hohe Score vermuten lässt, machten es die Torhüter auf beiden Seiten mit ihren Glanzparaden den Spielern schwer. Und dabei stand Tosio nicht mal im Tor! Aber der Kerli hat's wirklich auch als Verteidiger drauf. Mal um Mal hat er seine jungen Mitspieler mit Pässen lanciert. Ähnlich wie bei uns der andere Mehrfachschweizermeister und ehemalige SCB-Teamkollege und Nachbar Tosios, Tinu… nur hatte der's schwerer, denn er musste Vordermänner antreiben, die schon etwas in die Jahre gekommen sind. Tolle Leistung auch von Pedro, der nach langer Verletzungpause mithalten konnte und nur ein klein bisschen ins Schnaufen kam. Wider Erwarten durchschlagend spielte Neo-Flügel Flöru, der ansonsten als Born-Again-Ken-Baumgartner vom Gegner gefürchtet verteidigt. "Wider Erwarten" aus folgenden Gründen: Als Assistent des Spielertrainers hatte er einerseits den klaren Auftrag, alle Schäfchen in der Nacht zuvor heil ins Hotel zurück zu bringen und kam so natürlich völlig unschuldig als letzter ins Bett. Andererseits musste er als Privatchauffeur des Spielertrainers während Hin- und Rückfahrt insgesamt über sechs Stunden dessen Gequassel anhören, was psychisch sehr belastend sein kann. Nicht verschweigen wollen wir, dass die Cobras infolge eines Transfertricks in letzter Sekunde die Churer Eishockeylegende Gerry Schneller engagieren konnten, der dann auch tatsächlich das achte Tor schoss. Zu guter Letzt bewährte sich während dieses Spiel das Sprichwort: "Man reize niemals einen Becca!", schoss der doch nach einem kurzen "Intermezzo" mit dem beim Gegner spielenden Bruder "kurz-spitz" zwei schöne Tore, wo er sich doch ansonsten viel lieber Assists gutschreiben lässt. Am wichtigsten jedoch ist, dass wir die Haldensteiner nächstes Jahr zu einer Re-Revanche wieder in Bern empfangen dürfen… (Da hat doch tatsächlich jemand zwei Tage später unsere Partie exakt nachgespielt;-)

8.1.17, NMS Cobras BC - Heimiswil, 3 : 5

Wir gratulieren den Heimiswilern zum wohlverdienten Sieg!

Die Cobras starten mit einer Niederlage ins neue Jahr. Das fair gespielte und gut geführte Spiel war bis zum Schluss spannend. Die kompakte Mannschaftsleistung der Heimiswiler mit einem sackstarken Torhüter machten am Ende den Unterschied aus.

Zitat aus dem Spiel, als es eine umstrittene Icing-Entscheidung gab: Schiri: „Mit mir muesch nid liire, i mache das sit 30 Jahr!“ – Antwort von Tinu: „Ja und ig sit 35.“

 

18.12.16, Ice Eagles - NMS Cobras BC, 5 : 9

Ein Sieg vor der Festtagspause

Die Cobras konnten dieses schnelle, abwechslungs- und torreiche Spiel mehr oder weniger ungefährdet für sich entscheiden. Die 11 Mann boten eine solide Teamleistung. Nach harzigem Start mit vielen vergebenen Torchancen blieb der Stand für längere Zeit bei 1:0 für uns. Plötzlich schien jedoch der "Abschlussknoten" geplatzt zu sein und wir erhöhten innerhalb kurzer Zeit auf 4:1 und dann gar auf 8:2, wobei durchgehend ein grosses Chancenplus auf unserer Seite lag, sodass die Führung zeitweise gar höher hätte sein können. Die Ice Eagles zeigten aber tolle Moral und schossen im letzten Drittel innerhalb weniger Minuten drei Tore, sodass es plötzlich nur noch 8:5 hiess. Während dieser Phase konnte sich der Gegner hartnäckig in unserem Drittel festsetzen oder spielte ein flüssiges Powerplay. Wir wussten jedoch um unsere Überlegenheit an diesem Sonntagabend, blieben ruhig, um schliesslich kurz vor Schluss mit einem Shorthander aufs Schlussresultat von 9:5 zu erhöhen. Insgesamt war es eine faire und vom Schiedrichterduo sicher geleitete Partie. Herzlichen Dank an Box und Mäge für deren tatkräftige Unterstützung an der Bande!

 

Szenen im Film: "Stilstudie" von Sondi beim Einschiessen und eine schöne Auslösung über mehrere Stationen und Beinah-Abschluss.

Eindrücke im Bild vor und während dem Spiel:

11.12.16, NMS Cobras BC - SC Libellen, 4 : 3

59 Minuten Eishockey und eine Minute Wildwest
Die Cobras traten in folgender Formation an: Sondi, Sam, Flöru, Stefu, Mo, Ramon, Dänu, Fäbu, Lüku G., Schlosser, Micha. 
Das Spiel war für lange Zeit offen. Die Libellen bekamen kurz vor Schluss noch einen Penalty zugesprochen. Diesen wehrte unser Torhüter Sondi mit einer brillianten Parade ab.
Alles, was nach dieser Szene folgte, ist nicht mehr erwähnenswert...

4.12.16, Heimiswil - NMS Cobras BC, 3 : 6

Sieg nach mühevollem Start
Die Cobras brauchten mehr als ein Drittel, bis sie sich an das kleinere Aussenfeld mit NHL-Massen gewohnt hatten. Vor allem die Linie um Stefu Bangerter und Dänu Wyss konnten ihre Schnelligkeit immer wieder nutzen, um gefährliche Konter zu fahren.
Das Spiel war ausgeglichener, als das Schlussresultat von 6:3 vermuten lässt.

27.11.16, internes Linienmatch, viele wunderschöne Tore

Mit zwei Torhütern und insgesamt 12 Spielern entpuppte sich das interne Linienmatch als hartes Konditionstraining... aber eines, das allen Beteiligten grossen Spass bereitete.

Zu recht wird der Papa vor dem Spiel äusserst skeptisch beäugt: "Wird er es durchhalten?"

20.11.16, NMS Cobras BC - SC Ursellen, 9 : 5

Eine gute Art, einen Sonntagmorgen zu verbringen. Mäge, Box, Sam, Flöru, Tinu, Mo, Stefu, Dänu, Thomas, Ramon, Schai... zehn motivierte, ausgeschlafene, frische Cobras brannten auf ein Bärnercupspiel gegen einen neuen Gegner, der schon nach dem Anpfiff und beim frühen Führungstreffer zeigte, dass mit ihm zu rechnen war. Doch die Cobras blieben ruhig und zogen ihr Spiel durch, schossen Tor um Tor, sodass der Sieg bereits nach dem ersten Drittel eigentlich nie mehr gefährdet war. Das eine oder andere Gegentor war Folge taktischen Fehlverhaltens der Stürmer im eigenen Drittel. Routinier Tinus ruhige und verständisvolle Art, uns auf unsere Aussetzer aufmerksam zu machen, bringt uns weiter und wird von allen sehr geschätzt... Ohnehin: ein Spiel, während dem die Cobras wie aus einem Guss auftraten: einer für alle, alle für einen. Die von Sam auf diese Saison neu zusammengestellte Sturmlinie der Jungen spielt bereits in bester Sowjetmanier auf: schnelles Passspiel, zahlreiche Torchancen, eine Freude zum Zuschauen... Stefu-ov, Mo-insky, Dänu-ov... nur bei der Chancenauswertung happert's noch ein wenig. Weiter zu erwähnen sind Mäge mit seiner tadellosen Leistung zwischen den Pfosten und das Tor und der Assist von Abwehrhüne Flöru nach längerer Verletzungspause. Alles in allem war's ein abwechslungsreiches und sehr faires, von den Schiris souverän geleitetes Spiel auf gutem Niveau. Eishockey, das Spass macht. Zuletzt seien Ramons Freundin für ihren spontanen Einsatz im Speakerhäuschen und Lücu für seine Unterstützung an der Bande herzlich gedankt, obwohl es für Letzteren wirklich nicht einfach ist, verletzungsbedingt zum Zuschauen verdammt zu sein...

Bully kurz vor dem 9:5, Wechselszenen, eingeübte Sektorvariante 1P5 an der Mittellinie und, nein, der alte Mann am Schluss stützt sich nicht auf seinen Stock ab...

12.11.16, NMS Cobras Senioren - Muratti Fisters, 4 : 16

Da war die Hockeywelt noch in Ordnung: Begrüssung vor dem Spiel
Da war die Hockeywelt noch in Ordnung: Begrüssung vor dem Spiel

Das war hart. Brutal. Gnadenlos. Den sehr starken Murattis in Topbesetzung hatten die arg geschwächten Cobras Senioren nichts entgegenzusetzen. Krankheit, Verletzungen und Abwesenheiten reduzierten uns zu einem Rumpfteam, dem das versierte, schnelle und präzise Passspiel des Gegners schlicht zu viel war. Insbesondere im eigenen Drittel sah es bei 5 gegen 5 des öfteren so aus, als würden die Murattis Power Play spielen. Der arme Clüdu im Tor wurde von seinen Vordermännern Mal für Mal zu wenig unterstützt. Ohne etliche seiner Paraden hätte die Niederlage noch höher ausfallen können. Hinzu kam unsere  mangelhafte Auswertung der Torchancen. Wir gingen so sorglos damit um, als würden wir und nicht der Gegner hoch in Führung liegen.

Die Realität: Gegen solch starke Gegner wie die Murattis können und dürfen wir nur antreten, wenn wir selber auch topbesetzt sind. Sonst wird's peinlich. Eine solche Klatsche schmerzt und kränkt. Wenn wir jedoch Lehren daraus ziehen, wird sie für etwas gut gewesen sein. Doch auch Positives sei erwähnt: Während des ganzen Spieles kam es zu keiner einzigen Gehässigkeit. Beide Teams blieben bis zum Schlusspfiff ohne Strafen.

Und: Sogar die Montreal Canadiens kriegen mal 0 zu 10 auf den Sack;-)

 

Heisse Szenen im Film

Bully, Pass, Tor! (Man beachte - neben dem Traumpass von Ädu und dem schönen Tor von Äxel - Schais Kampf mit der Schwerkraft am Bully.)

Kein Durchkommen! (Man beachte Mäthus nicht ganz seniorenregeln-konformen, dafür umso schöneren Check.)

 

6.11.16, NMS Cobras BC - Ice Eagles, 4 : 6

Trotz fulminanter Aufholjagd vom 1:3 zum 3:3 ging das ausgeglichene Spiel gegen die Ice Eagles 4:6 verloren. Entscheidend war die Tatsache, dass der Gegner die Torchancen etwas kaltblütiger ausnutzte. Unser Neuzuzug Dänu Wyss gab mit zwei Toren und einem Assist einen bemerkenswerten Einstand. Ebenfalls zwei Tore und einen Assist verbuchte unser Jungtalent Stefu Bangerter.

Konzentration beim Bully und Time Out für die Mobilisierung der letzten Kräfte

 

30.10.16, NMS Cobras Senioren - Teachers Lyss, Resultat: viele Tore

Was tun, wenn die Zeitnehmer verhindert sind und der Schiedsrichter zu Hause beim "Tatort" eingeschlafen ist? Trotzdem Eishockey spielen, natürlich! Fair und mir viel Spass. So verlief das Spiel an diesem späten Sonntagabend. Vielen Dank den Teachers Lyss für das spannende, tor- und temporeiche Spiel, das bis zur Halbzeit ausgeglichen blieb. Danach schien sich jedoch bei den NMS Cobras Senioren das harte Trainingslager vor zwei Wochen auszuzahlen. Offenbar konditionell stärker, zogen sie den Teachers Tor um Tor davon... In Erinnerung bleiben unter anderem der sensationelle Sololauf mit "Top Shelf"-Abschluss von Steffu und der lupenreine Hattrick von Larry.

Konzentration und Vorfreude auf der Bank, rasante Szenen auf dem Eis und ein total erschöpfter, bleicher Olla nach dem Spiel...

Sieg im Vorbereitungsspiel... und Abschied von unserer Cobrita

Bald wird es ernst gelten im Berner Cup, Saison 16/17! Am 23.10. fand das erste und letzte Vorbereitungsspiel statt. Die faire und torreiche Partie endete mit einem 10:7-Sieg für die Cobras... und war leider auch der Abschied von unserer Cobrita für längere Zeit. Wir wünschen ihr für ihr Knie von Herzen alles Beste und gute Genesung nach der Operation!

Gute Laune vor dem Spiel... und eine trotz allem zuversichtliche Steffi...

Toller Saisonstart - Ränge 1, 3 und 4!

Turniersieg!

Sieg der Cobras am 5. Plausch-Turnier Adelboden, 13./14. August 2016

In den vorderen Rängen!

Bronze und vierter Rang an der 5. Bärner Summer Hockey-Nacht, 6. August 2016

Cobra Leitbild