2017/2018 Berichte

24.3.18, Abschluss Linienmatch

Merci allen Cobras und Gästen für die letzten zwei schönen Stunden auf dem Eis zum Abschluss der Saison 17/18. Herzlichen Dank Cobra für den feinen Znacht und das gemütliche Zusammensein danach!

Wir dürfen auf eine weitere Saison zurückblicken - menschlich mit unzähligen schönen Momenten und Erinnerungen; sportlich mit vielen Siegen, einigen Niederlagen und vor allem mit viel Spass an dieser genialen Sportart!

Allen eine schöne Zeit und bis bald! Cobras Forever!

 

Pha, wenn das kein tolles Eishockey war, das hier gespielt worden ist:

Spielszene 1 und Spielszene 2!

 

Und Bilder sagen mehr als Worte:

18.3.18, Cobraturnier

Ein Sonntag im Hockeyhimmel

 

Was aufgrund von Absagen von Spielern und von ganzen Mannschaften noch in einem Debakel zu enden drohte, entpuppte sich als das perfekte Turnierchen. Gopfrdeggl, hat das Spass gemacht! Da ist man nach den letzten Spielen der Saison gleich wieder so motiviert wie man es anfangs war... Frühling, Sommer müssten gar nicht sein... wann genau beginnt nochmal das Trainingslager im Herbst?

Und die Freude liegt nicht nur in den Siegen – 11:3 und 13:4 - begründet, deren Höhe nicht ganz die Stärke der sympathischen Teams Beatenberg und Seeland Eagles widerspiegelt und zu hoch ausfielen. Aber uns gelang einfach fast ausnahmslos alles und die drei jungen Verstärkungsspieler integrierten sich nahtlos in unser Spiel. Merci für den tollen Einsatz! Die Chancenauswertung? Was rein musste, ging rein... und was nicht unbedingt rein musste, eben halt auch... solche Tage gibt’s. Wir Verteidiger durften uns locker die eine oder andere Offensivkapriole leisten, weil die Stürmer fast ausnahmslos aufmerksam temporär den Defensivposten einnahmen. Die Scheibe zirkulierte wie am Schnürchen, mal verzögernd quer, mal brandgefährlich steil. Und es war etwa nicht so, dass die Gegner nicht zu ihren Chancen kamen... Clüdu jedoch konnte seine Glanzparaden kaum zählen. Ah, ohlala, und dann war da noch Hugo, Numero Ventotto, der in weltrekordverdächtig kurzer Zeit von siebeneinhalb Minuten im ersten Drittel des zweiten Spiels einen Hattrick verzeichnete, um dann später locker zwei weitere Male zu scoren (siehe Notizen unten)... ein Treffer schöner als der andere. Sein Papa war Zeuge. An der Bande stand unser Ädu-ichonov, gnadenlos und streng, der einzige Mann von Weltformat in dieser Rolle, der während des Coachings fotografisch auch noch ein ganzes Spiel kommentieren kann! (Merci, siehe Fotos unten). Sechsmal 18 Minuten gestoppt kann man jedoch unmöglich durchhalten, wird man nicht mit genügend Flüssigkeit versorgt; dafür war wie so oft Remo, der wertvolle Betreuer der Cobras, verantwortlich. Das Bier, das feinste aller Biere, weil es ein Siegerbier war, gab’s erst ganz am Schluss. Der überdimensionale Pokal wurde übrigens einfach kurzerhand aus dem Restaurant entführt und später natürlich wieder ehrenhaft zurückgegeben. Köstlicher noch ist ein Turniersieg, wenn sich alle Teams wie an diesem Sonntag in sehr freundschaftlicher und fairer Stimmung begegnen. Das Spielen stand im Vordergrund; der Sieg war nur das Sahnehäubchen... Mag heuchlerisch klingen, wenn das ein Sieger sagt. Ich bin jedoch sicher, dass auch die Gegner grossen Spass hatten. Herzlichen Dank an Sondi, der freiwillig den ganzen Tag mutterseelenalleine im Speakerhäuschen verbrachte und dabei sogar noch ganz genau Buch führte (siehe Fotos unten). Last but not least ein grosses Dankeschön – einmal mehr! – an Mäthu für die ganze Organisation – auch unter schwierigen Umständen.

4.3.18, NMS Cobras - Ice Eagles Burgdorf, 3 : 7

Wir gratulieren den Ice Eagles zur tollen Leistung und zum Sieg im Halbfinale.

24.2.18, NMS Cobras - Bucanero, 3 : 3

Eindrücke vom Spiel in Film und Bild:

Herrlich herausgespieltes Powerplaytor und Hammerschuss von Lüku zum Ausgleich.

... und danach... Merci, Cobra, einmal mehr!

18.2.18, SCB Fanclub - NMS Cobras, 0 : 9

In Worten: Shutout, S-H-U-T-O-U-T für Clüdu! Wir gratulieren. Nach "Mäge, der Wand" haben wir nun auch "Clüdu, die Mauer" im Tor der Cobras. Ein Zu-Null-Sieg ist natürlich nur möglich... wenn, ja wenn die Herren Kusi und Lücu strafenlos bleiben... und dies haben sie wider aller Erwartungen heute geschafft. Spässli! Ein Zu-Null-Sieg ist nur mit einer kompakten Teamleistung möglich... hinten mit einer grundsoliden Verteidigung, vorne mit sieben verschiedenen Torschützen, wobei The-Incredible-Baumi-Bros, Lücu und Micha für fast die Hälfte der Tore verantwortlich waren. Lücu, weil er mehr auf dem Eis als auf der Strafbank war... Spässli! Zu einer solchen Teamleistung gehören aber auch Cobras, die uns an der Bande unterstützten: Cobra, der als Torhüter weiss, wie köstlich Shutouts sind und uns alle dahingehen motivierte (und von Zeit zu Zeit Kusi und Lücu böse anschaute, wenn sie wieder haarscharf an einer Strafe vorbeiflitzten. Spässli!) Oder Ädu, dieser grosse Teamplayer, der so oft als Zuschauer (und heute als Fotograf) dabei ist, obwohl ihn seit seinem Ferienunfall eine üble Verletzung quält. Oder Mäthu, der vor Spielbeginn einmal mehr die richtigen Worte fand und die passende Teamaufstellung organisierte, obwohl er eigentlich am YB-Match war... Gerüchte sagen, dass seine Familie glaubte, er sei nur eben rasch Bratwürste holen gegangen. Und nicht zuletzt Tinus Buab und Meitli, die ihm immer wieder während des Spiels wichtige Hinweise und Tipps gaben;-)

Gerne erwähne ich - wie nach jedem Spiel gegen den SCB Fanclub - deren faire Spielweise... auch bei Niederlagen wie sich diese Saison zeigte. Schade, dass wir nächste Saison nicht mehr gegen sie spielen werden. Nur schon der Fairness wegen hätten sie es verdient, in der Gruppe A zu bleiben.

Die Halbfinals sind geschafft. Um das andere grosse Ziel dieser Saison zu erreichen und am Turnier in Arosa dabei zu sein, brauchen wir nächsten Samstag eine weitere tolle Teamleistung - und einen Kusi und Lücu ohne Strafen. Spässli!

 

In Bildern (Merci Ädu!):

Und natürlich: Ein Prosit auf die Straffreien!;-)

10.2.18, SC Ursellen - NMS Cobras, 12 : 3

An diesem trüben Sonntagmorgen nach der gestrigen Schlappe ist es wiedermal Zeit für den hier: Always look on the bright side of Hockey life!

Legendary Bobby Clarke, Quelle: nhl.com
Legendary Bobby Clarke, Quelle: nhl.com

... und ansonsten bleibt natürlich nur, die Aussagen einiger Grössen des Sportes und der Sportgeschichte aus den heutigen Medien zur Schlussphase im Bärner Cup 2017/18 zu zitieren:

"Drei Teams, die zwei Spiele vor Schluss noch Chancen haben, nach Arosa zu fahren! Das haben wir letztmals vielleicht in der legendären Saison 79/80 erlebt." Guido und Markus Lindemann

"Nicht mal die Endrunde der Saison 79/80 war so extrem spannend." Jacques und Claude Soguel

"Die Liga überlegt sich ernsthaft, die Halbfinalteams des Bärner Cups in der nächsten Saison aufzunehmen. Das könnte den Eishockeyboom vorantreiben." Gary Bettman, Commissioner der NHL

"Incredible! Diese Spannung zwei Runden vor Schluss! Gut, 150 zu 151 Strafminuten der beiden Leader... da frage ich mich natürlich, wo die gesunde Härte dieser Liga bleibt. So viele Strafminuten kassierte ich ja jeweils alleine in einer Saison... und zwar die Summe davon." Ken Baumgartner, alter Haudegen

"Ich habe bereits den Rückflug für nächsten Freitag gebucht, um direkt nach meiner Abfahrt die letzten beiden Runden des Bärner Cups hautnah mitverfolgen zu können!" Beat Feuz

"Ich fliege vor meinen weiteren Wettkämpfen mit Beat zurück in die Schweiz. Da muss ich Prioritäten setzen. Sowas geschieht im Eishockey vielleicht alle 50 Jahre." Dario Cologna

"Definitely die attraktivste Liga der Welt! Und nicht nur, weil insbesondere die Spieler der NMS Cobras so toll aussehen." Lindsey Vonn - mit einem Augenzwinkern

"Heute wird entschieden, ob die Olympischen Spiele für drei Wochen unterbrochen werden, damit wir uns alle auf die Endphase des Bärner Cups konzentrieren können." Sprecher des Olympischen Komitees

"Seit Jahrzehnten wünschen wir uns, dass es mal nur annähernd so spannend wird im Schweizer Fussball." Alle Spieler des FC Basels und des BSC Young Boys im Chor

"Wäre es doch diese Saison auch so spannend bei uns." Die Spieler des SCB im Chor. (Die Spieler des HCD schweigen, weil sie wissen, dass sie es dann schon noch spannend machen werden;-)

"Im Vergleich dagegen waren die Summit Series 1972 gegen die UdSSR eine Rosamunde-Pilcher-Verfilmung. Gut, dafür hatten wir mehr Strafminuten!" Der oben so sympathisch lächelnde Bobby Clarke

"Da waren wir ja als Spieler beim Canada Cup 1987 ruhiger als nun als erwartungsvolle Zuschauer der Endphase des in die Geschichte eingehenden Bärner Cups 2017/18!" Wayne Gretzky und Mario Lemieux

"Härasitza und zualuaga!" Olla und Corine zu Stammesfürsten vor einem Satellitenfernseher irgendwo in der saudiarabischen Wüste

 

Eindrücke vom Spiel gegen SC Ursellen:

4.2.18, Ischbär Lyss - NMS Cobras, 3 : 8

Was gibt's Schöneres, als an einem frühen Sonntagmorgen zwei Stunden schönes und faires Eishockey zu spielen?!

Glückliche Sieger (Mischt, widr vrschwumma: i bruuch a neus Handy;-) und sympathische Verlierer. Merci, Ischbäre, hat Spass gemacht!

27.1.18, Old Kyburgersturnier, 6. Rang

Bereits am frühen Morgen hatten 9 unerschütterliche Cobras auf der Matte oder eben auf dem Eis zu stehen. Sozusagen von Angesicht zu Angesicht machten wir mit dem ersten Gegner - den Muratti Fisters - bereits in der Kabine Bekanntschaft, wurden doch beide Mannschaften in dieselbe hineingepfercht. Aber offenbar gab das beiden Mannschaften die nötige Lockerheit, um sich ein rasantes und äusserst faires Spiel zu bieten, das mit 2:1 knapp, aber durchaus verdient an die laserpassgenau kombinierenden Murattis ging. Ein klarer 4:0 Sieg gegen Brandis folgte nach einer gefühlten Ewigkeit Spielpause. Leider wurden wir im weiteren Verlauf des Turniers etwas unter unserem Wert geschlagen und verloren noch zweimal mit nur einem Tor Unterschied gegen zwei sehr starke Teams - jeweils gegen die Senioren aus Langenthal und aus Düdingen. Aber das ist gut zu verschmerzen, denn das wichtigste Ziel wurde in sämtlichen Spielen klar erreicht: schönes Eishockey in fairer Atmosphäre zu spielen und dabei grossen Spass zu haben! Jungs, wir haben uns toll geschlagen!

Legende: In der Kabine mit den sympathischen Murattis; vor dem ersten Spiel: da hatten wir noch gut lachen; nach weiteren Spielen: da haben wir immer noch gut lachen; das Team hinter dem coolsten aller Bullykreise

 

21.1.18, NMS Cobras - Ice Hornets, 9 : 1

Lassen wir für einmal einfach die Bilder sprechen...

Merci, Mäge, für die tollen Fotos.

14.1.18, NMS Cobras - Ischbär Lyss, 10 : 3

Wow, Jungs! Sensationells Schpiel gsi! Supr kompakti Teamleischtig mit mehrara Kunschtschtückli vur erschta Linia. Im Schtartdrittl ischas no knapp zua und här ganga mit 2 zu 1 für üs. Dänn, im zweita Drittl, hän d Cobras öpis vum Beschta bota, wo i in däna viar Johr, wo i bishär mitschpiila törf, gseh und erlebt han. 7 zu 0 und ei Träffr schönr als dr andar. Mögan ihar eu erinnara an dia Sowjets us da 80er-Johr? Tic Tac Toe voram gegnarischa Goal noch richtig schöna Agriffsuslösiga - phaaa, als hettan miar das trainiart und igschtudiart. Ei Träffr insbesondere isch a bsundari Augaweid gsi... übr schätzigswiis sieba Schtaziona isch d Schiiba vo hinna noch füra vo einara Kella uf dia andr schwebt... bis zum wundrschöna, erfolgriicha Abschluss. Bin fasch vrgiitzlad bim Zualuaga! Herrlich! Do schiinan sich a paar vo üs dr Johresvorsatz vo wäga "Döt hära fahra, wo dr Puck sii wird und nid döt hära, wonr gsii isch", z Härza gno z ha. Ok, guat, dr Schriibandi hät sich widr nit dra halta könna, dänn siis Goal isch a würkli wüascht innadruckti Glücks-Pfluma gsii, wo drum glatt hetti sölla annulliart werda. Im letschta Drittel hämmr dänn a bitz noloh. Do hän wohl a paar Schiss kha, dr Pass zum Schtängali z macha und drmit a Harrass Piar müassa z schpendiara. (Das hät insgeheim d Cobra übrnoh und üs nocham Matsch offariart. Merci viilmol!) Guat, ma törf au säga, dass sich d Ischbära im Schlussdrittl ebafalls uf ihri Schtärkana konzentriart hän und des öftern toll kombiniart und abgschlossa hän. Dr Clüdu hät abr siini beschta Paradana vüragholt und vo viilna gföhrlicha Schüss nu no zwei Goal zuagloh.

Miar tankan da Ischbära für das sehr faira Schpiil uf tollam Plauschhockeyniveau!

Neben den haargenau treffenden Aussagen, sieht man hier auch ganz schön und deutlich, dass es Cobras gibt, die sensationell durchtrainiert sind;-)

 

7.1.18, Ice Hornets - NMS Cobras, 5 : 6

Breaking News: Schwarzwasserbrücke erhält endlich eine Eishalle

Sam, unser Fels und Muskelpaket in der Defensive, krachte mit seinen nahezu 100 Kilogramm derart in die Bande, dass diese zusammenbrach, sich ein tiefer Riss quer durchs Eisfeld zog, über die Spielerbank hinaus und durchs Restaurant- und Kabinengebäude. Damit ist seit gestern die ganze Anlage stark einsturzgefährdet. Umgehend wurde beschlossen, alles abzureissen und an selber Stelle eine Eishalle zu bauen.

 

Im Ernst: Leider wurde der knappe Sieg einerseits getrübt durch ein weiteres Strafenfestival gegen die Ice Hornets; andererseits und vor allem durch den Ausfall von Sam, der nun eine schwere Schulterverletzung auszukurieren hat. Wir wünschen unserer Ur-Cobra und wichtigen Verteidigungsstütze gute Besserung! Vielen Dank an dieser Stelle unserem Spieler-Dottore Thomas (einmals mehr;-) und "Krankenauto"-Fahrer Larry!

Sam, wir freuen uns auf dein Comeback!

17.12.17, Heimiswil - NMS Cobras, 2 : 7

Durchzogen, aber tiptop aus dem fernen Huttwil nachhause gebracht

Nach einem eher konzeptlosen ersten Drittel mit knapper 1:0-Führung, wirkten ein paar ernste Worte in der Pause Wunder, um das Spiel mit einem flüssig und kaltblütig gespielten Mitteldrittel zu entscheiden. Der 0:6-Rückstand war für die Heimiswiler nicht mehr aufzuholen, obschon sie uns im Schlussdrittel die Stange boten und sich etliche Torchancen erarbeiteten. Die vielen Strafminuten beidseits sollen nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Partie durchgehend fair gespielt wurde. Meist waren die Strafen nur Folge von „Haken und Ösen“ im Kampf um den Puck. Erwähnt seien der ziemlich freche Hattrick unseres Youngsters Vinz und die Leistung von Kusi, der nach einem Jahr verletzungsbedingter Absenz aufspielte, als sei er nie weg gewesen. Tja, und leider auch der Schreibende, der kurz vor Schluss wohl in Folge altersbedingter Absenz mit einem „wunderschönen“ Querpass nicht nur vors eigene Tor, sondern auch haargenau auf die Schaufel eines Heimiswilers den zweiten Gegentreffer verschuldete. Nicht auszudenken, hätte der Fehler zum ersten Gegentor geführt und Mäge damit den zweiten Shutout in Folge vermasselt; ich hätte glatt den sofortigen Rücktritt erklären müssen. DENN jetzt kommt‘s: Ein Shutout für Mäge wäre hochverdient gewesen! Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass ich im Plauschhockey noch nie einen Torhüter derart hexen gesehen habe. Unglaublich! Atemberaubend, mit welcher Sicherheit er die Schüsse parierte, mit welcher Wendigkeit er Rebounds mit Schonern, Stock, Körper und Handschuhen parierte und mit welcher Nonchalence er mit der Fanghand einen eigentlich sicheren Torerfolg vereitelte. Wären seine Paraden gefilmt worden, wären sie heute auf Youtube sicher bereits 1000fach angeklickt worden. Highlight Reel! Phhhaaa, glaubt jemand, ich würde übertreiben? Dann habt ihr's nicht mit eigenen Augen gesehen! Ich befördere hiermit Mäge offiziell von „Die Wand“ - dem Titel, der ihm vor zwei Wochen verliehen worden ist - zu „Mäge, Goalie-Gott“!

 

Für die Cobras sind drei Spiele, drei Siege und ein Torverhältnis von 27:3 ein Jahresendspurt, der sich sehen lassen darf und nach dem man Feiertagsferien und das eine oder andere Päckli zusätzlich unter dem Weihnachtsbaum verdient hat.

Liebe Cobras, geniesst die Festtage - mit oder ohne Hockey - und startet super ins 2018!

 

Goalie-Legenden auf Mäges Spuren;-)

Terry Sawchuk und Jacques Plante, Neunzehnfünfzigerjahre [verschiedene Internetquellen]

10.12.17, NMS Cobras - Heimiswil, 15 : 1

Spielfreude und Effizienz. Diese zwei Begriffe fassen wohl am besten zusammen, was von den Cobras am heutigen Spiel geboten wurde. Die Spielfreude zeigte sich natürlich schon in der Tatsache, dass alle aufgebotenen Spieler in bester Laune pünktlich am frühen, eisig-verschneiten Sonntagmorgen zu spielvorbereitendem Kaffee und Gipfeli erschienen sind. Und sprühte dann schliesslich auf dem Spielfeld über in rasantem und genauem Passspiel, wunderschönen Kombinationen und konsequentem und seriösem Backchecking. Die Effizienz war offensichtlich da; im Sturm bei 15 Treffern, aber auch in der Verteidigung bei nur einem Gegentor. Wie schon im letzten Spiel gegen den SCB Fanclub gelang es uns, das Momentum auf unsere Seite zu zwingen. Etwas, das in den ersten Meisterschaftsspielen nicht klappen wollte. Erwähnenswert sei auch, dass trotz Bündelung der Kräfte, beide Blöcke ausgeglichen waren und Tore schossen. Leider war Clüdu im Tor trotz grandioser Leistung nicht vergönnt, was Mäge vor zwei Wochen geniessen durfte: Kurz vor Schluss wurde der Shutout versiebt; alleine drei anstürmenden Heimiswilern gegenüberzustehen, war auch für einen Clüdu in Topform zu viel.

Diese zwei letzten klaren Siege dürfen wir jedoch nicht überbewerten. Man kennt es: nach oder vor jedem Spiel werden die Karten neu gemischt. Der nächste Gegner wartet motiviert. Und der nächste wird derselbe sein wie heute: die Heimiswiler am nächsten Sonntag in Huttwil werden noch eine Rechnung mit uns offen haben. Wir wissen, dass wir alles geben werden müssen. Die Spielfreude wird uns sicher dabei helfen…

 

Freuden und Leiden des Eishockeyspielers als sonntäglicher Frühaufsteher:

3.12.17, Cobra Day

Jedes Jahr Anfang Dezember dürfen wir mit dem Cobra Day einen der Saisonhöhepunkte erleben. Rund 70 Personen nahmen teil - Spieler, Ehefrauen, Partnerinnen, Freunde, Kinder – und genossen den Tag mit familiärem Eishockeyspielen, Ehrungen und einem feinen Znacht. Einmal mehr wurden wir von unserer Cobra reich beschenkt mit Preisen und durften über seinen Humor während seiner Ansprachen lachen und schmunzeln.

Gespannt wird alljährlich die Ehrung des Spielers des Jahres erwartet. Steffi, einerseits eben Mutter geworden und andererseits ihre Knieverletzung noch ganz auskurierend, hielt als letztjährige Spielerin des Jahres die Rede für Stefan Bangerter. Er hat diese Ehre hochverdient. Obwohl noch ein ganz Junger im Cobrateam, übernimmt er viel Verantwortung auf und neben dem Eis, immer da, wenn es ihn braucht. Ein unermüdlicher Kämpfer und gleichzeitig mit seiner Geschwindigkeit und mit seiner Durchsetzungskraft ein brandgefährlicher Scorer. Einer, der seine Mannschaft mitreissen kann. Lieber Stefu, wir gratulieren dir ganz herzlich!

Vielen Dank auch allen, die mitgearbeitet haben, diesen tollen und gemütlichen Tag zu ermöglichen. Wir freuen uns bereits auf den nächsten Cobra Day!

26.11.17, NMS Cobras - SCB Fanclub, 5 : 0

Lupenreiner Sieg als Team

So macht Eishockey spielen Spass. Der Sieg ist das eine. Die Tatsache aber, dass wir als Team gewonnen haben, macht ihn nur noch schöner. «Alle für einen. Einer für alle» Der Spruch mag zu oft benutzt werden, heute traf er zu.

Und nicht nur auf dem Eis: Da war Ädu, der während des ganzen Spiels motivierend an der Bande stand, obwohl er nach seinem schweren Unfall immer noch übel umherhinkt. Da war Micha, der sich nicht nur um seinen heutigen Job im Häuschen kümmerte, sondern auch die Harasse Shut-Out-Bier organsierte, das uns Mäge nach dem Spiel spendierte. Oder Thomas, Il Dottore, ebenfalls Speaker, jedoch sofort da, um sich die offene Lippe von Steffu anzusehen. Schliesslich Mäthu, der uns durchs wichtige erste Drittel coachte, obwohl seine Zeit sehr knapp war und er anschliessend noch einen verletzten Schüler im Spital besuchte. Und, natürlich: Becca’s Buab Luca, dessen Rolle als Talisman wir schwer vermisst haben.

Auf dem Eis: Pedro, der infolge zweier Schüsse an den Fuss im letzten Match mit Schmerzen spielte. Flöru, der nicht nur abgeklärt solide spielte, sondern sich auch gnadenlos gegenüber sich selber in Schüsse warf. Vinz, der mit dickem Finger – ebenfalls aus dem letzten Spiel, vollen Einsatz gab. Tit, der spontan – und trotz 6-Stunden-Regenwanderung am Vortag - für einen Verletzten eingesprungen ist. Oder Steffu, der mit blutender Lippe nach eineinhalb Dritteln weiterfightete und erst NACH dem Spiel direkt ins Spital zum Nähen chauffiert wurde. Über jeden einzelnen, der heute spielte, liesse sich ein ähnliches Müsterli erzählen.

Die Leistung des Teams lässt sich am besten anhand von Zitaten der heutigen Spieler zusammenfassen:

«DAS hät jetz abr Spass gmacht!» «Super Verteidigung. Jeda isch für da Andari gsegglet.» «Nu mitanand goht’s.» «Hüt hämr amol d Schiiba so richtig laufa loh.» «Jeda hät back-checkt.» «So z spiila isch a bitzli öppis anders als letscht Sunndig.» «Hüt simmr eifach als Team ufträta.»

Erwähnt soll aber auch die Spielweise des Gegners sein: Toll, gegen jemanden zu spielen, der auch in der Niederlage äusserst fair und sportlich bleibt!

Und zuletzt natürlich wollen wir den Mann des Tages feiern: Mäge mit seinem Shut Out! Und dänn nid öppa a gschenkta! Der Kerli fischte heute Dinger raus, die eigentlich unmöglich zu halten sind. Ich beantrage, ihm ab sofort den Übernamen «Mäge, die Wand» zu geben;-)

11.11.17, Ice Eagles - NMS Cobras, 4 : 0

Kurzinterview mit Büne Huber in der ersten Drittelspause

 

Wie hast du unsere Abwehr im ersten Drittel erlebt?

Toujours überlade uf huchdünnem Ys.

 

Und das Umschalten des Teams in der Angriffszone beim Puckverlust?

Achtung fertig los, alli Redli blibe sta.

 

Und die Effizienz bei unseren Torschüssen?

Fadegrad i die gmässigti Zone.

 

Was gibst du jedem von uns für einen Tip fürs 2. Drittel?

Irgendwo dusse wartet z’Glück uf mi.

 

Hast du ein Problem in der Matchvorbereitung gesehen?

We ds Suufe söu eh Ehr sy.

 

Wie siehst du die Winner-Mentalität im Team?

Wes unbedingt muess sie und es nüme z’verliere git, de gwinne ig haut.

 

Bleibt deine Verbundenheit zu den Cobras trotzdem bestehen?

Ei Tag länger aus für immer.

 

Was denkst Du zum weiteren Saisonverlauf?

Karte werde neu verteilt und Trümpf hei Cobras.

 

[Idee und "Interview" No 9]

 

4.11.17, Bucanero - NMS Cobras, 4 : 5

Verdienter Zittersieg? Ja, vielleicht könnte man das dritte Meisterschaftsspiel gegen Bucanero im charmanten Eisstadion von Hasle-Rüegsau so betiteln. Eine Halle, in der es Spass macht zu spielen, da sie mit ihrem Old-School-Dach und mit ihren Umkleidekatakomben im Luftschutzkeller nur so nach Geschichte und schönem, altem Eishockey duftet. Aber die Bucaneros erwarteten uns nicht, um uns eine gemütliche Sight-Seeing-Tour zu geben. Sie waren "parat", sozusagen von der ersten Sekunde an; denn viel länger dauerte es nicht, bis wir bereits den ersten Gegentreffer kassierten. Am Anfang des zweiten Drittels zogen sie gar mit 3:1 davon. Das alte Lied bei den Cobras: wir erarbeiteten uns zwar viele Chancen, liessen aber die letzte Konsequenz beim Treffen vermissen. Der Rückstand entmutigte uns jedoch nicht. Wir glaubten an uns. Wir glaubten daran, an diesem Tag das stärkere Team zu sein. Wir machten Druck. Der Knopf löste sich und die Tore fielen. Schliesslich führten wir einige Minuten vor Schluss 3:4. Eiskalt nutzte Bucanero jedoch eine dumme Strafe unsererseits aus und erzielten den Ausgleich. (Nai, Nr. 31, as wird nid tscheggt, au mitama Körpergwicht vo 59 Kilo nit!;-) Doch nur einige Angriffe der Cobras später landete der Puck nach einer Traumkombination der Kauz Bros zum Siegestreffer im gegnerischen Netz.

Spieler des Tages waren aber ganz klar Cobra in unserem Kasten und sein Gegenüber. Beide zeigten sich als wahre Hexenmeister.

29.10.17, NMS Cobras - Ice Eagles, 7 : 6

Tinu bei der wohlverdienten Erfrischung und Stärkung nach dem Spiel
Tinu bei der wohlverdienten Erfrischung und Stärkung nach dem Spiel

 

An erster Stelle der Dank an das faire Verhalten des Gegners, der ohne zu murren und diskussionslos unseren Siegestreffer in allerletzter Sekunde akzeptierte: die zur Verfügung stehende gemietete Zeit endete, bevor die Matchuhr abgelaufen war. Ohnehin verloren die Ice Eagles nur unglücklich: nach einer sehr kompakten Mannschaftsleistung wurden sie schlecht belohnt. Trotz unseres knappen Sieges muss an unserer Leistung Kritik geübt werden. Einerseits brauchten wir wiederum - wie im ersten Spiel - viel zu viele Schüsse, um Tore zu erzielen. Hier fehlt noch die letzte Konsequenz und die Bereitschaft, dorthin zu gehen, wo es weh tut. Im eigenen Drittel andererseits müssen wir aufpassen, dass der Slot nicht zur Komfortzone für den Gegner wird. Die Ice Eagles kamen viel zu oft zum gefährlichen Abschluss, weil wir ihnen zu viel Raum liessen. Hier müssen wir aggressiver und mit mehr Biss verteidigen. Im Moment scheint die den Cobras noch das Feuer zu fehlen. Wir müssen wieder bereit werden, das Letzte aus uns herauszuquetschen. Ein Lernprozess hat zu beginnen: Die Zeit der einfachen Siege im Bärner Cup sind vorbei. Doch seien wir nicht zu negativ: Einen 1:3-Rückstand aufzuholen, zeugt davon, dass – wenn auch noch kein Feuer - sicherlich doch Glut vorhanden ist. Mehrere Cobras haben bei diesem Sieg eine vorbildliche Rolle gespielt. Da sei Laurent erwähnt, der in der ersten Drittelspause Verantwortung übernahm und Klartext sprach, der auch die letzten Mitspieler weckte. Oder Stefu – der unermüdliche Kämpfer – und Ruben, die in den entscheidenden Momenten scorten. Und nicht zuletzt Tinu, der die Pucks verteilte, Tore assistierte und der sich mehrmals nicht zu schön war, sich kompromisslos in gegnerische Schüsse zu werfen.

 

 

22.10.17, NMS Cobras - SC Ursellen, 5 : 6

Leider hat's im ersten Spiel des Bärner Cups 17/18 knapp nicht gereicht für einen Startsieg. Wir lagen bis ins letzte Drittel meist mit einem Tor im Vorspruch, schafften es jedoch nicht zu erhöhen und allenfalls davon zu ziehen. Beide Teams spielten sehr schönes Eishockey auf hohem Plauschniveau. Insbesondere im ersten Drittel schien jeder Spieler beider Mannschaften absolut bereit zu sein für die neue Saison, sodass das attraktive Hin und Her eine Augenweide war. Die Cobras scheiterten sehr oft am brillanten Torhüter des Gegners... obwohl das eine oder andere Mal schon auch ein bisschen besser gezielt hätte werden können.

Dieses Spiel war wohl ein Vorgeschmack dessen, was auf uns zukommen wird: Ausgeglichene, schnelle, hart umkämpfte Spiele gegen ebenbürtige Gegner. Hoffentlich aber auch ein Vorgeschmack bezüglich der Fairness: Auch wenn von den souveränen Schiedsrichtern die eine oder andere Strafe ausgesprochen werden musste, blieben kleinere Gehässigkeiten die Ausnahme. Vielen Dank dem SC Ursellen für dieses Spiel, das diesem wunderschönen Sport alle Ehre machte.

Für die Cobras ist der Start zwar resultatmässig missglückt. Es gibt jedoch einiges Gutes, was nun ins nächste Spiel mitzunehmen ist, neben den Dingen, die wir verbessern müssen. Die Saison ist noch jung und wird noch lange dauern...

 

 

15.10.17, Freundschaftsspiel NMS Cobras - Calanda Wolfes aus Haldenstein, ca. 7 : 15

Ou, mann, hän dia üs d Kappa gwäscha... muass das Prichtli in miinam Bündner Dialekt schriiba zum das a bitzli bessr z vrdaua...

Ach, was: hät trotzdäm huara Schpass gmacht gäga dia sympathischa, lässiga Bündnar (so sins halt, dia Bündnar;-) z schpiila. Im erschta und afangs letschts Drittl häns üs zimli trümmlig schpiilt, hän mit Syschtem kombiniart und sind - wia na Rudel Wölf eba - immr widr vor üsam Gool uftaucht. Vor allam im zweita Drittl hämmr abr möga d Schtanga heba und hän könna ufhola. Hät üs würkli d Kondition gfählt gäga dia Bärgler? Odr hän si eifach nit so viil Fondue gässa wia miar am Vorobig? Guat, sie hän natürli au kurz voram Schpiil no zwai ganz fiisi Tranfers gmacht und d Cobra und dr Ädu in ihri Raihana gholt. Abr susch isch allas supr fäär bliba. Mitama Bündner Rötali für üs alli als Abschiidsgscheng häns üsari Luuna widr a bitzli könna ufschtella.

Unbedingt: Nögscht Saison muass as widr as Schpiil gäga dia und as Träffa mit däna tschenta Typa usam Dörfli zwüscha Katzaburg und Burg Haldaschtei ghä... und villicht gwünnan miar jo dänn widr.

Plauschturnier Adelboden, 12./13.8.17

Cobras verstärkt; Action und Diskussionen vor Sondis Kasten; dritter Schlussrang, Gratulation; "... diä zwöi Täg in Adelbodä gnossä wiä no niä..."

6. Bärner Hockey Sommer Nacht, 5./6.8.17

Stehend K.O. standen wir alle mit saftiger Bratwurst, wohlverdientem Bier oder Coki in der Hand in der lauen Nacht vor dem Burgdorfer Eisstadion - um 2 Uhr morgens! Jede der 12 Mannschaften hatte 7 Spiele à 12 Minuten quer gekämpft und schönes Hockey auf hohem Niveau genossen. Notabene ohne Schiedsrichter und immer fair. Eine heisse Sommernacht auf kühlem Eis! Es hat grossen Spass gemacht. Siege, Niederlagen, Tore zweitrangig. Trotzdem darf man auf den 5. und auf den gar 2. Rang der Cobra-Teams ein bisschen stolz sein... dies nach einem hochspannenden und knappen Viertelfinale der beiden Cobrateams gegeneinander. Gratulation dem Team Sportclub Ursellen zum Sieg.

Dass die Bärner Hockey Summer Nacht stets so grossen Anklang findet, ist nicht nur der Tatsache zu verdanken, dass es offenbar etliche Bärner Plauschhockeyaner gibt, die einfach dem Sport angemessenere klimatische Bedingungen nicht bis zum Herbst abwarten wollen. Nein, ein wichtiger Grund für den Erfolg dieser Hockeynacht ist die perfekte Organisation, hinter der v.a. ein Mann steht: Mäthu Bigler! Sein grosser und steter Einsatz für das Bärner Plauschhockey soll hier einfach wieder einmal erwähnt werden: Herzlichen Dank!

Cobra Leitbild